Bruderschaft II, § 951

Urusvati kann einen Yogi einen Friedenschaffenden nennen. Um des Gemeinwohles willen strömt ein Yogi eine friedvolle Ausstrahlung aus. Ein Yogi unterbindet Streitigkeiten. Ein Yogi wird nicht müde, vom Guten zu sprechen. Man muss viel Geduld besitzen, um die menschlichen Zusammenstöße zu überwinden. Woher aber nimmt man eine solche unbesiegbare Geduld? Sie erwächst aus dem Bewusstsein von der Überirdischen Welt. Ein Yogi weiß, wie sehr jeder irdische Streit und jeder Hass sich auf die Überirdische Welt auswirkt. Im Bereich der feinstofflichen Energien wachsen diese üblen Erscheinungen noch an. Der Mensch darf es sich nicht erlauben, die Überirdische Welt zu verschmutzen. Ein Yogi aber heilt nicht nur den umgebenden Raum, er kann dort auch einen Schlag vollbringen, wo die Seuche schon nicht mehr ausheilbar ist. Der Gedanke eines Yogis ist wie ein Pfeil, und ein Yogi wendet viel Verständnis auf, um die Verantwortung für die Reinigung des Raumes zu übernehmen. Die Menschen allerdings werden eine solche Selbstaufopferung eines Yogis wohl niemals verstehen. Er aber schreitet rüstig auf das lichte Ziel zu. Der Denker sprach: ‘Alt ist das Gebot über den Weltfrieden. Die verschiedenen Glaubensbekenntnisse haben sich dieses Gebot angeeignet. Haltet es nicht für undurchführbar!’

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