Urusvati kann einen Yogi einen Opfernden nennen. Was aber kann jemand opfern, der irdischen Reichtümern entsagt hat? Der Schatz eines Yogis ist jedoch bei ihm geblieben – die Arbeit, das Denken, der Wille und die ganze erhabene Energie. Aus diesen Quellen kann man unaufhörlich schöpfen, und ein eventueller Verlust kann aus dem überirdischen Prana wieder ausgeglichen werden. Ein Yogi dient der lebendigen Verbindung mit der Überirdischen Welt, doch ist diese achtenswerte Zusammenarbeit nicht leicht. Schwere irdische Aufschichtungen verursachen Schmerzen und können in großem Maße erschöpfen. Ein Yogi ist jedoch ein wahrer Opfernder und weiß daher, dass das Gemeinwohl sich nicht leicht verwirklichen lässt. Überdies lässt ein Yogi, als ein vernünftiger Hausherr, keine übermäßige Erschöpfung zu. Er versteht, dass man Extreme vermeiden muss. Er atmet unverzüglich Prana ein und gewährt seinem Organismus Erholung. Eine solche Erholung wird lange vorhalten, da die Überirdische Welt einen Energieverlust rasch wieder ausgleicht. Der Denker sprach: ‘Wir geben ab, um zu empfangen. Wir opfern und erfahren dadurch eine Bereicherung.’