Urusvati hat sich die Tatsache als Verständnis zu eigen gemacht, dass der Strom der Überirdischen Welt ununterbrochen fließt. Selbst einem hochentwickelten, verfeinerten Organismus ist es nicht leicht, solch ununterbrochene Übertragungen aufzunehmen. Denken wir nur daran, mit welchen Schmerzen es verbunden sein kann, wenn Sendungen aus der Feinstofflichen Welt eintreten! Die irdische Rüstung wehrt das Herantreten der überirdischen Stimme mit aller Kraft ab. Jeder irdische Laut dröhnt und erschüttert, als ob er durch ein Megaphon verstärkt würde. Das Herz zuckt dann bereits vor dem geringsten Rascheln zusammen. Die heiligen Schmerzen haben keine andere Ursache als eine mangelnde Übereinstimmung von irdischen und überirdischen Schwingungen. Sogar eine völlig natürliche Annäherung an die Überirdische Welt erscheint dann wie ein unerträglicher Einbruch, doch ein starker Wille überwindet die ersten Stufen. Schließlich flauen die heiligen Schmerzen ab, ein Rascheln oder gar ein Schrei üben keine erschütternde Wirkung mehr aus, und die Zusammenarbeit mit der Überirdischen Welt wird ganz normal. Bei einer solchen Errungenschaft kann sich der Forscher davon überzeugen, dass der überirdische Strom unaufhörlich arbeitet und nur der Mensch selbst wertvolle Botschaften zurückweist. Es werden viele Rechtfertigungen erfunden, um auf eine Zufälligkeit der Erscheinungen und auch auf eine Zufälligkeit von deren schmerzhaften Auswirkungen hinzuweisen. Wahrlich, nur ein kühner, freier Wille befreit den Menschen vom Aberglauben und sagt ihm: ‘Kleinmütiger, höre aufmerksamer hin!’ Der Denker mahnte oftmals: ‘Hört einander zu!’