Urusvati studiert die Überirdische Welt frei von aller Selbstsucht. Viele wenden sich der Überirdischen Welt aus persönlich-egoistischen Motiven zu. Die einen suchen die Begegnung mit hinübergegangenen Nächsten, andere möchten Vorteil und Erfolg haben, dritte erinnern sich der Überirdischen Welt nur in Gefahr und Not. Solche beschränkten Hinwendungen stellen kein Studium dar, sondern erweisen sich nur als Ausbrüche von Egoismus. Wenn sie das Erwünschte nicht erhalten haben, wenden sich solche Menschen wieder ab oder werden gar zu Verneinern. Sie vermögen sich nicht vorzustellen, dass man durch eine Tür nur einen kleinen Teil der Natur sehen kann. Wenn ihr solchen Menschen aber von der Notwendigkeit eines umfassenden Studiums erzählt, so werden sie sich dennoch nicht dazu entschließen können, sich in herrliche Erkenntnissuche zu versenken. Sie verstehen nicht, dass die unermessliche Überirdische Welt eine vertiefte Konzentration erfordert. In ihrem Anfall von Selbstsucht denken die Menschen nicht nur ausschließlich an ihre Wünsche, sondern sind sogar bereit, ihren Nächsten zu schaden, indem sie deren Aufstieg stören. Ebensowenig können diese Sucher persönlichen Vorteils sich vorstellen, dass sie im Begriffe sind, mit Gewalt in die Überirdische Welt einzufallen. Sie wollen noch nicht einmal abwarten, bis sich die erforderlichen Bedingungen einstellen. Sie beobachten nicht, sie studieren nicht, sondern lassen die allerschönsten Erscheinungen entweichen. Ohne Studium, ohne Streben jedoch kann man keinen Einblick in die Überirdische Welt gewinnen. Der Denker wies darauf hin: ‘Erforscht die Überirdische Welt auf wissenschaftliche Weise, mit Begeisterung und in unermüdlicher Bestrebung – nicht für euch, sondern für die Menschheit.’