Bruderschaft II, § 923

Urusvati hat das räumliche Feuer wahrgenommen. Das Aufblitzen des feurigen Elements wurde bereits im fernen Altertum bemerkt. In sämtlichen Mythologien ist die Gottheit das Feuer. Es ist von zweifacher Natur – tötend und heilsam. Bis zum heutigen Tag streiten die Menschen um die Natur des Feuers. Sie können nicht verstehen, wie ein brennendes Element auch segensreiche Wirkung entfalten kann. Sie haben keinen Begriff vom Magneten der Welt, der in allem Existierenden ruht. Wenn die psychische Energie des Menschen hochschwingend und machtvoll ist, so wird sie die Zusammenarbeit mit dem räumlichen Feuer finden. Nicht Schaden, sondern Nutzen ergibt sich aus dieser Wechselbeziehung. Wenn die Menschen überdies von der Überirdischen Welt wüssten, so könnten sie sich mit eigenen Augen davon überzeugen, dass alles auf dem feurigen Element gründet. Urusvati kann bestätigen, wie oft das Feuer im Leben in Erscheinung tritt, ohne dass es Schmerzen verursachen würde. Doch dafür muss man sich ihm auf natürliche Weise annähern, und man muss sowohl kleinste wie große Erscheinungen zulassen. Sie werden unerwartet eintreten, da sie den Gesetzen der Feinstofflichen Welt gemäß aufblitzen. Der Denker sprach: ‘Im Feuer liegt schöpferische Eingebung.’

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