Bruderschaft II, § 921

Urusvati hat die Umgestaltung des Lebens klar erkannt. Ohne Umgestaltung des Geistes ist das Wesen finster. Düster ist das Dahinvegetieren zweibeiniger Verneiner, die nicht wissen, welchen kosmischen Schaden sie der Evolution zufügen! Man darf nicht glauben, die Evolution könne nicht zurückgehalten werden. Sie kann verunstaltet werden, und erneut müssen starke Energien zur Anwendung gelangen. Das Karma der Verneiner kommt nicht zum Stillstand, und der von ihnen ausgelöste kosmische Schaden muss völlig ausgemerzt werden. Wozu also das Leben verunstalten, wenn man es in Schönheit umgestalten kann? Jeder vermag durch die Kraft des Denkens eine Verbindung mit der Überirdischen Welt zu schaffen. Aus dem Inneren wird ein neuer Sinn der irdischen Existenz Wirklichkeit. Weshalb sollte der Mensch Anstöße von außen erwarten? In seinem eigenen Bewusstsein muss er ein unbändiges Streben zur Überirdischen Welt entwickeln. Er sollte solche Gedanken lieben lernen und den Augenblick finden, um diesen silbernen Faden höherer Erkenntnis zu ergreifen. Möge solche Erkenntnissuche bei den kleinsten Körnchen beginnen. Jede solcher Aufspeicherungen ist bereits unzerstörbar. Sie können zu der Erkenntnis führen, wie eine lichte Umgestaltung des gesamten Lebens zu vollbringen ist. ‘Herrlich ist solche Umgestaltung des Lebens’, so sprach der Denker.

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