Urusvati weiß, welches das Wesen der Selbstbelebung ist. Liebt das Leben in seiner ganzen Unendlichkeit, in seiner ganzen Unbegrenztheit. Die schlimmste Krankheit ist die Lebensmüdigkeit, denn in ihr erwachen die schlafenden Feinde des Menschen. Er stirbt an vielen Krankheiten, doch dieses Selbstverderbnis gleicht dem Selbstmord. Die Folgen der Lebensmüdigkeit zeigen sich in der Überirdischen Welt. Der Mensch beraubt sich der Eigentätigkeit. Er irrt sinnlos umher und verliert die Fähigkeit, sich zu vervollkommnen. Und ein solches Gebrechen ist schwer zu überwinden. Der Mensch vermag sich nicht vorzustellen, dass seine irdische Schwermut, Ängste, Selbstmitleid und boshafter Zorn großes Elend bewirken könnten! Er denkt, dass all seine kleinen Bekundungen der Unwissenheit spurlos vergingen. Doch hat jede Wirkung auch ihre Ursache, und der freie Wille könnte den Lebensmüden schützen, wenn er an die Fortdauer der Lebenskette dächte. Sind es viele, die sich diese grundlegende Wahrheit angeeignet haben? Leider denkt nur eine sehr kleine Minderheit an die Überirdische Welt. Die anderen sind unfähig, das irdische Leben zu lieben und zu hüten. Agni Yoga und Karma Yoga bestehen mit allem Nachdruck auf der Bekundung der Arbeit im irdischen Leben. Wie oft ist es wiederholt worden: ‘Liebt die Arbeit, und werdet so Mitarbeiter der höheren Energien.’ Der Denker sprach: ‘Freunde, liebt das irdische wie das überirdische Leben. Fürchtet die Feurige Welt nicht.’