Urusvati weiß, welches das Wesen der Selbstquälerei ist. Der Agni Yoga ist vor allem zur Feurigen Welt bestrebt und warnt daher vor jeglicher Quälerei, vor jeglicher Marterung. Die Harmonisierung der feurigen Zentren ist schmerzhaft und erfordert ein vorsichtiges Herangehen. Besonders wenn der Yoga sich inmitten irdischer Bedingungen vollzieht, wird jede Quälerei unerträglich. Wir haben hinreichend aufgezeigt, dass Quälerei ein Zeichen wilder Rohheit ist, und die Menschen sollten sich dieser finsteren Bekundung schämen. Es ist an der Zeit zu erkennen, dass jeder verfeinerte Organismus durch Rohheit Qualen erfährt. Der Agni Yoga ist auf die Zähmung der kleinsten Rohheiten ausgerichtet. Die Menschheit kann sich nicht der Überwindung der Rohheit brüsten, denn man kann sich vom Gegenteil überzeugen. Die letzte Phase des finsteren Zeitalters kann blutig sein. Man kann sich vorstellen, wie sehr die Emanationen des Blutes sich verdichten! Sowohl die irdische als auch die Überirdische Welt bedürfen der Verfeinerung und Höherentwicklung der menschlichen Zentren. Lasst uns jenen Helden dankbar sein, die den Ruf zu selbstaufopfernder Heldentat überbringen. Als der Denker über die Grundlagen des irdischen Lebens befragt wurde, antwortete Er: ‘Möge der Mensch menschlich sein!’