Bruderschaft II, § 874

Urusvati weiß, welches das Wesen der Bereitschaft ist. Ein Yogi entflammt in Bereitschaft zum Schaffen im Guten. Unter jeglichen Lebensbedingungen muss man bereit sein, im Guten zu schaffen. Wenn es nicht möglich ist, eine Heldentat im Physischen zu vollbringen, so ist eine gedankliche Heldentat immer möglich. Sicher wird man euch fragen: ‘Welche Bedeutung soll denn eine gedankliche Heldentat haben?’ Antwortet: ‘In der Überirdischen Welt sind alle Heldentaten gedanklicher Natur, und somit haben gedankliche Heldentaten auch im irdischen Leben ihre Bedeutung. Möge die volle Bereitschaft zur Heldentat in den Gedanken geboren werden, so wird sie bei der geringsten Möglichkeit auch in Erscheinung treten können.’ Wir schätzen daher einen Menschen, der zur Heldentat bereit ist, hoch ein. Man kann bestätigen, dass ein solch flammendes Bewusstsein dem rettenden Feuer eines Leuchtturmes gleicht. Wie weit leuchtet ein solches Feuer der Bereitschaft! Es besitzt heilsame Eigenschaften und hilft verirrten Wanderern in weitreichender Weise. So lasst uns fest daran denken, dass die Bereitschaft zur Heldentat bereits ein Teil dieser selbst ist. Kann Heldentat sich denn ohne gedankliche Bereitschaft vollziehen? Für den Sieg muss man sich eine sichere Rüstung schaffen, und so möge die hochherzige Bereitschaft zur Heldentat Tag und Nacht brennen. Der Denker riet: ‘Seid bereit zur Heldentat!’

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