Urusvati weiß, mit welchem Eifer Wir Uns mit der Astrochemie befassen. Die interplanetaren chemischen Einwirkungen werden Gegenstand zukünftiger Wissenschaft sein. Gleich unter welcher Bezeichnung, in den Lehrinstituten wird diesem Gegenstand große Aufmerksamkeit gewidmet werden. Es wäre richtig, ein solches Fach ‘Psychochemie’ zu nennen, da nicht nur Himmelskörper, sondern alles Existierende starke Chemismen ausstrahlen. Es ist bereits an der Zeit, die Aufmerksamkeit auf solche Wechselwirkungen zu richten, nicht nur unter dem Gesichtspunkt des sogenannten Magnetismus, sondern gerade unter dem der chemischen Reaktionen. Jeder Händedruck bringt schon eine gewisse chemische Wechselwirkung mit sich. Auf diesem Wege können nicht nur physische Infektionen übertragen werden, sondern es werden auch psychochemische Substanzen erzeugt. Die Menschen lehnen nicht nur solche Einwirkungen ab, sondern halten es nicht einmal für möglich, dass alle interplanetaren Räume von starken chemischen Strahlungen erfüllt sind. Zwar spricht man viel von der Spektralanalyse, doch damit zusammenhängende Schlussfolgerungen bleiben in den Grenzen der Abstraktion. Indessen üben die chemischen Strahlen einen überaus bemerkenswerten Einfluss auf das irdische Leben aus. Würde man wenigstens teilweise erkennen, dass alle Körper Ausstrahlungen aufweisen, so wäre der nächste Schritt die Erkenntnis des Chemismus solcher Ausstrahlungen. Vom Kleinen kann man auch zum Großen gelangen, und so auch zu den interplanetaren Einwirkungen. Wir befassen Uns in größtem Eifer mit der Psychochemie. Die Beschaffenheit der Feinstofflichen Welt unterstützt solche Forschungen, da sie voller feinstofflichster Chemismen ist. Solch eine Eigenschaft unterstützt ferne Verbindungen, und es ergibt sich eine Art feinfühliger Unterscheidung. Möge jeder Mensch mit solchen Versuchen beginnen und dabei verfolgen, warum er Anziehung oder Abstoßung bei verschiedenen Gegenständen empfindet. Geduldiges Beobachten wird dazu verhelfen, ein ganzes System solcher Erscheinungen zu entdecken. Später jedoch wird man auch in Chemielaboratorien entsprechende Experimente beginnen. Man wird indessen verstehen können, weshalb sogar reine Substanzen gewisse unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Gerade solche reinen Substanzen saugen psychochemische Einwirkungen auf. So lasst uns mit allem Existierenden umsichtig sein, ohne aber die Wirkungsstärke unseres Handelns einzubüßen.