Urusvati weiß, welches das Wesen des Denkens ist. Ihr habt bereits von der Kunst des Denkens, von Bewusstseinserweiterung und dem gedanklichen Befehl gehört, doch nun muss auf die grundlegende Eigenschaft des Gedankens hingewiesen werden. Das Denken stellt eine Verschärfung der psychischen Energie dar. Das Denken sammelt die psychische Energie an und lenkt sie in den Raum. Je stärker diese Sendung ist, desto mächtiger wird auch ihre Begegnung mit dem Strom der uranfänglichen Energie sein. Auf solche Weise wird der Mensch zu einem ständigen Lenker machtvollster Energie. Hierbei kann man die Entladung von Gedankenenergien mit solchen physikalischer Ströme vergleichen. Je kürzer die Sendung ist, desto stärker wird die Entladung sein. Wir raten daher, in aller Kürze zu denken, um so eine ganze Aufeinanderfolge wiederholter Entladungen zu schaffen. Solche Wiederholungen werden besonders machtvoll sein, doch muss man sich erst zur Kürze der Äußerung erziehen. Manche Menschen können in langen Zeitperioden denken, doch am Ende kommt nur ein stehendes Gewässer statt eines reißenden Stromes heraus. Man muss daran denken, dass die Energie des Gedankens feurige Energie ist, weshalb der Vergleich mit einer Entladung durchaus angebracht ist. Ebenfalls muss man wissen, dass selbst die gewöhnlichsten Gedankensendungen kurz sein sollten. Für den Erfolg einer Gedankensendung ist es wichtig, dass sie möglichst kurz ist. In der Überirdischen Welt wird die Kürze und Feinheit des Gedankens ein guter Leiter sein. Wenn man den besten Weg sucht, darf man nicht mit zusammenhangslosem Gemurmel beginnen. Schon die Kinder sollten die Bedeutung der Kürze und Feinheit in Worten und Gedanken verstehen lernen. Der Denker bestätigte: ‘Mögen die Entladungen der Gedanken in einen großen Sturm von Wirbeln münden.’