Bruderschaft II, § 827

Urusvati weiß von der Macht schöpferischen Handelns. Wir wollen nicht erneut von dem hohen Wert der Bekundungen physischen Schaffens sprechen, das zur Genüge im Lauf der Jahrhunderte bestätigt wurde. Unzureichend jedoch verstehen die Menschen das psychische Schaffen. Die Menschen werden sagen: ‘Uns ist es nicht gegeben, Schöpfer zu werden’, doch zur gleichen Zeit sind sie in herrlicher Weise psychisch schöpferisch tätig, ohne es selbst zu bemerken. Solch schöpferisches Handeln ist für den Fortschritt in der Überirdischen Welt unerlässlich, und deshalb bestätigen Wir die Kunst des Träumens. Es dient dem erfolgreichen Voranschreiten in den höheren Lebensbereichen. Doch darf der Traum nicht schädlich sein, er darf nicht der Selbstsucht dienen, er darf weder Hässlichkeit noch Grausamkeit fördern. Möge der Traum schön sein. Möge er der Menschheit die beste Zukunft schaffen. Möge er Formen des Heldentums schaffen. Möge er in die höchsten überirdischen Bereiche vordringen. Möge er zur Erkenntnis der Höheren Wesen beitragen. Allein durch solche Eigenschaften wird der Traum Früchte bringen. Er wird nicht nur das Bewusstsein des Schaffenden bestätigen, sondern auch dem Gemeinwohl dienende Schwingungen schaffen. So vermag jeder Denkende an großes, weltweit wirksames Schaffen heranzugehen. Selbst ein kleiner Mitarbeiter kann eine regenbogenfarbene Brücke zur Überirdischen Welt bauen. Der Denker bestätigte: ‘Schafft im Herzen und erfüllt die Welt mit Harmonien des Schönen.’

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