Bruderschaft II, § 808

Urusvati weiß, wie lebensfähig der Gedanke ist. Schneller als das Licht eilt der Gedanke dahin. Er wird durch das räumliche Feuer gereinigt und zeigt schließlich sein Wesen. Der gute, der schöne Gedanke erweist sich im feurigen Schmelztiegel als noch schöner. Der böse, der schädliche Gedanke tritt in verstärkter Bosheit hervor. Diese unterschiedlichen Magneten werden in den Raum getragen und wirken auf die umgebende Atmosphäre. Wem aber gereicht der gute Gedanke zum Wohl? Auf wen wirkt der böse Gedanke? Vor allem auf den Erzeuger selbst. Nicht nur im irdischen Leben, sondern besonders in der Überirdischen Welt fallen die Schläge schädlicher Gedanken schwer auf den feinstofflichen Körper. Wie schwere Gewichte behindern böse Gedanken den Aufstieg, und nicht selten erkennt selbst ihr Erzeuger ihren Ursprung nicht. Leichtfertig, wie er ist, hat er seine giftigen Sendungen vergessen, sie jedoch haben ihn nicht vergessen. Sie werden von ihm angezogen und finden ihn inmitten überirdischer Räume. Ebenso fliegen die guten Boten herbei und weben strahlende Flügel für einen herrlichen Aufstieg. Solche Prozesse lassen sich wissenschaftlich erklären, da die Erforschung der Gedankenenergie der Wissenschaft zukommen wird. Man muss sich einen Vorrat guter Gedanken aufbauen, nur sie ermöglichen einen leichten Aufstieg in erhabene Bereiche. Glaubt jedoch nicht, böse Gedanken könnten leicht getilgt werden. Solche feurigen Brandmale können für lange Zeit nicht ausgemerzt werden. So denkt an die eigenen Helfer und Schädlinge in der Überirdischen Welt. Der Denker sprach: ‘Welt erkranke nicht am Hass!’

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