Urusvati weiß, was feuriges Gleichgewicht ist. Es ist viel über Entsprechung und Gleichgewicht gesagt worden, doch wurden diese Begriffe bisher nicht angewandt, da man ihre Grundlage nicht klar erkannte. Selbst erfahrene Forscher verfallen der Gleichgültigkeit, anstatt das Gleichgewicht zu üben. Alle wissen, dass die Natur des Seins eine feurige ist, doch wie ist diese Eigenschaft im irdischen Leben anzuwenden? Wahrlich, man kann das feurige Gleichgewicht erreichen, indem man gleichzeitig im irdischen und im überirdischen Leben weilt. Man darf nur nicht meinen, die Vertiefung in die Überirdische Welt löse bereits die Aufgabe des Gleichgewichts. Man muss aktiv alle Kräfte im irdischen Dasein einsetzen, doch dabei verstehen, dass ein solches Bemühen für den überirdischen Erfolg notwendig ist. Man sollte meinen, ein solcher Einsatz sei nicht schwierig, doch wird sie selten erreicht. Entweder verfällt der Mensch der Abstraktheit, oder er versinkt in gewöhnlicher Lebensweise. Man darf nicht meinen, Gleichgewicht wäre leicht erreichbar. Es muss von Kindheit an erzogen werden, und dafür sind allgemein zugängliche Bücher über die Überirdische Welt notwendig. Mögen aus verschiedenen Glaubensbekenntnissen Tatsachen über das überirdische Leben gesammelt werden. Solchen Beispielen mögen Fälle aus dem heutigen Leben hinzugefügt werden, nur so kann man die alten Überlieferungen mit dem heutigen Leben verbinden. Es handelt sich um einen weit verbreiteten Fehler, wenn Unwissende behaupten, im heutigen Leben gäbe es keine psychischen Erscheinungen. Es lässt sich bestätigen, dass solche Erscheinungen sogar besonders oft stattfinden, die grobe Unwissenheit sie nur nicht bemerkt. Selbst das Wort ‘Gleichgewicht’ stellt schon eine Anwendung dar. Der Denker bestätigte: ‘Unsere Natur ist feurig. Mögen wir fähig sein, das heilige Feuer in uns zu entzünden.’