Urusvati weiß, worin das Glück des Menschen besteht. Wenn sein Leben und seine Arbeit im Einklang mit der weltweiten Evolution stehen, dann braucht der Mensch nicht auf etwas Bestimmtes zu verzichten. Sofern er den Weg nicht ändert, vervollkommnet er sich und findet fortlaufend neue Kräfte, um das Chaos zu überwinden. Irgendjemand wird sagen: ‘Es heißt, seid gesegnet Hindernisse. Warum nun soll der glückliche Mensch Schwierigkeiten aus dem Wege gehen?’ Vergessen wir nicht, dass der im Einklang mit der Evolution Schreitende auf viele Hindernisse trifft, aber eine andere Einstellung ihnen gegenüber hat. Er wird nicht in Schwermut fallen, sondern die Hürden des Chaos freudig überwinden. Lasst uns nicht glauben, der Weg des Glückes sei leicht; er ist mitunter schwerer als ein zielloses Dahinleben. Für einen Mitarbeiter der Evolution gibt es jedoch keinen Kräfteverfall, da die Energie der Welt gesunderhaltende Kräfte über ihn ausgießt. Er erweist sich, gemäß der Ausdrucksweise alter Schriften, als Gesalbter, denn die Überirdische Welt sendet dem Mitarbeiter der Evolution wahrlich die Energie der Welt zu Hilfe. Alle sieben Jahre kann der Mensch seine Tätigkeit im Verhältnis zu den Weltereignissen überprüfen. Es wird erfreulich sein, wenn der Weg sich als wahr und direkt erweist. Ein solcher glücklicher Wanderer wird von großem Neid begleitet. Finstere verzeihen in ihrer Hinterlist und Scheinheiligkeit dem guten Tatmenschen seine Erfolge nicht, doch dieser weiß, dass die Intrigen der Unwissenheit unvermeidlich sind. Er weiß, dass die Unwissenheit ihm auf dem Weg der Evolution nicht zu folgen vermag. Doch der Unwissende seinerseits spürt in seinem Bewusstsein dennoch, wie krumm und unwürdig sein eigener Weg ist. Der Denker lehrte die Menschen, ihren Weg selbst zu überprüfen.