Urusvati weiß, wie vielfältig die Wege des Menschen zur Überirdischen Welt sind. Man muss an diese Mannigfaltigkeit erinnern, um den jungen Menschen bei ihrer Suche nach der Überirdischen Welt zu helfen. Das Wichtigste ist, sie vor begrenzenden Weltanschauungen zu bewahren. Man muss von den ersten Schuljahren an damit beginnen, die Grundlagen eines weitgefassten Denkens in zugänglicher Form zu vermitteln. Dazu muss man die jungen Menschen auch zur Beweglichkeit anhalten, denn persönliche Begegnungen mit den verschiedenen Weltanschauungen sind mit nichts aufzuwiegen. Man muss verstehen, dass die Überirdische Welt für die meisten Menschen etwas Unvergleichbares darstellt. Die Menschen geraten in ein anderes Leben hinein, das von unerschütterlichen Gesetzen geregelt und von dem gewohnten irdischen Leben völlig verschieden ist, so dass nur eine entwickelte Vernunft dem Ankömmling hilft, sich in allen neuen Bedingungen unverzüglich zurechtzufinden. Möge die Schule Wissen über die Bedingungen der verschiedenen Existenzformen vermitteln. Möge die Schule die Suche nach einem weitgefassten Weg auf der Grundlage der weisen Vermächtnisse großer Denker lehren. Geist und schöpferisches Tun eröffnen Möglichkeiten, die jedem zugänglich sind. Man soll bereits den Kindern das Gefühl vermitteln, dass die Möglichkeiten in ihnen selbst liegen. Wenn man von den durch das geistige Erbe gegebenen Möglichkeiten absieht, kann man sich immer häufiger davon überzeugen, wie sehr sich an der Menschheit das Geschwür der Ausweglosigkeit zeigt. Der Mensch fällt in eine Finsternis, die er sich selbst bereitet hat. Möge jeder solchen Gefangenen helfen, indem er sie auf einen naheliegenden und freudevollen Weg hinweist. Der Denker riet, vor allem den Irrtum der Ausweglosigkeit zu vertreiben und daran zu denken, dass dieser ein Feind der Menschheit ist.