Urusvati weiß, dass sich gegenwärtig ein schwieriger Aufstieg der Völker vollzieht. Jedes steigt auf seine Weise empor: Das eine durch Krieg, das andere durch Not, ein drittes durch Arbeit, ein viertes durch Wissen, ein fünftes durch Heldentat – jedes trägt sein eigenes Karma. Dieses kann leicht sein, doch kann es auch ein sehr schweres Volkskarma sein. Bestätigt, dass in solcher Bewegung der Völker eine Rückkehr zur Vergangenheit nicht möglich ist. Jeder, der die Unabänderlichkeit der Evolution erkennt, erleichtert damit bereits sein eigenes Los. Jeder, der das Gesetz von Arbeit im Namen der Menschheit versteht, hilft sich bereits selbst bei seinem eigenen Aufstieg. Jeder, der fähig ist, solche entscheidenden Wege der Menschheit zu lieben, hilft sich selbst. Ein solches hochstehendes Verantwortungsbewusstsein wandelt sich zu einer leichten Bürde. Man wird fragen: ‘Weshalb wird diese Epoche als Zeitalter der MUTTER DER WELT bezeichnet?’ Wahrlich, so sollte sie genannt werden. Die Frau wird eine große Hilfe bringen, indem sie nicht allein Aufklärung in die Welt tragen, sondern auch das Gleichgewicht bestätigen wird. Inmitten der Wirrnis ist der Magnet des Gleichgewichts gestört, und es ist der freie Wille nötig, um die auseinanderfallenden Teile wieder zu vereinigen. Maitreya verfügt: Mitgefühl bedarf der Zusammenarbeit. Wer sich zu Ehren der großen Epoche opfert, dem ist reiche Ernte gewiss. Der Denker sprach: ‘Lernt es, für die ganze Menschheit zu arbeiten.’