Bruderschaft II, § 77

Urusvati weiß, dass jede mechanische Erscheinung zu einem geringen Grad die unsichtbare Welt eröffnet. Ihr habt von Filmen gesprochen, die etwas für die Augen Unsichtbares registrieren können, während sie gleichzeitig Teile des physischen Körpers nicht aufnehmen. Dies ist durchaus möglich. Ausstrahlungen lassen sich manchmal mit den gewöhnlichsten Filmen festhalten. Starke Ausstrahlungen der uranfänglichen Energie können einen Menschen ganz oder teilweise verhüllen. Natürlich könnten Skeptiker fragen: ‘Warum ergeben sich solche phänomenalen Fotographien vergleichsweise selten?’ Ursachen dafür gibt es viele, vor allem die Abhängigkeit von der uranfänglichen Energie und schließlich eine Unaufmerksamkeit bezüglich der Filme. Es gibt eine große Anzahl sogenannter schon verdorbener Filme. Niemand unterzieht sich der Mühe, diese erfolglosen Filme genau anzusehen. Wenn man sich mit photographischen Versuchen beschäftigen will, so erwartet man unverzügliche Resultate. Sofortige Folgen kann es jedoch nur in Ausnahmefällen geben, wenn die Menschen sich bewusst oder unbewusst vorbereitet haben – ohne Vorbereitung geschieht gar nichts. Bei Uns werden viele Versuche mit Filmen durchgeführt. Es lässt sich zuverlässig sagen, dass die neuesten Filme für die Versuche geeignet sind. Die Erfinder unterstützen die Fragen, die durch die unsichtbare Welt aufgeworfen werden. Außer den mittels Fotoapparat gemachten Aufnahmen lassen sich auch Spuren aufzeichnen, indem man einen Film in der Hand hält oder ihn nachts unter das Kopfkissen legt. Mit allen Maßnahmen sollten Fakten über die unsichtbare Welt weiter erforscht werden. Im Erläutern dieser Wahrheit ist der Erfolg der Evolution inbegriffen, und danach wird auch die Erkenntnis der feinstofflichen Energien folgen. Wenn Wir von der Sichtbarkeit vieler Erscheinungen sprechen, halten die Menschen es dennoch für ein Märchen. Solche Menschen kann man unmöglich in Unsere Wohnstatt führen. Vor allem werden sie sich nämlich zu Tode erschrecken. Alle feinstofflichen Merkmale werden ihnen als nie dagewesen und unzugänglich erscheinen. Unsere Apparate sind Telegraphenempfängern ähnlich, jedoch für feinere Schwingungen empfänglicher. Bei solcher Anspannung ist eine Verdichtung von Prana erforderlich. Die seufzerartigen Geräusche der Ozonapparate könnten für das Atmen lebender Wesen gehalten werden. Unsere Beleuchtung kann hell brennen, etwa in der Art von Neonröhren. Solche mechanischen Einrichtungen können durch eine klare Vergegenwärtigung der unsichtbaren Welt verstärkt werden.

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