Urusvati weiß, auf welche Weise die Menschen ihren Unwillen, über das Überirdische nachzudenken, zu rechtfertigen suchen. Vor allem werden sie beginnen, von Zeitmangel zu reden, von Alltagssorgen, von kräfteübersteigenden Arbeiten: ‘Wir haben keine Zeit’, so werden sie sagen. Bedarf es jedoch für einen blitzartigen Gedanken langer Zeit? Selbst die unvollkommenste Zuwendung zum Überirdischen bringt bereits Segen. Wenn das Sehvermögen des Menschen ermüdet, schließt er für einen Moment seine Augen und erfährt Erleichterung. So übt auch ein blitzartiger Gedanke an das Überirdische einen gesundenden Einfluss auf den Organismus aus. Es ist bereits aufgezeigt worden, dass die grundsätzliche Erkenntnis der Überirdischen Welt voraussetzt, dass man ihre Existenz überhaupt erkennt, und in solcher Erkenntnis darf es keinen Zweifel geben. Ich bestätige, dass zweifelndes Denken den Menschen der Überirdischen Welt nicht näherzuführen vermag. Es lässt sich sehen, dass Menschen trotz vielen Lesens von einem Verständnis des überirdischen Lebens dennoch weit entfernt sein können. Gleichzeitig vermögen einige nur durch das Gefühlswissen in große Höhen vorzudringen und wohltuende Hilfe zu empfangen. Wahrlich, Herz und Gefühl erinnern an den kürzesten Weg, doch wird dieses Axiom nur selten erkannt. Ohne diese Erkenntnis jedoch sind Verstehen und Zusammenarbeit mit der Überirdischen Welt nicht möglich. Wir sprechen nicht allein von einem Glauben an die Überirdische Welt, sondern gerade von einer Zusammenarbeit mit ihr. Selbst die größten Alltagssorgen lassen dem Menschen einen Augenblick, um sich gedanklich emporzuschwingen. Es bedarf keiner Worte, wenn das Herz hoch emporfliegt. Möge der Mensch nicht versuchen, seine Faulheit und Unwissenheit zu rechtfertigen. Der Denker sprach: ‘Sagen wir den Betrübten: Der Flug ins Überirdische wird euch Erleichterung verschaffen.’