Urusvati weiß, wie sorgsam man jede positive Erscheinung hüten muss. Hier nun sprechen wir über die Eigenschaften der Freude: ‘Mensch, verfinstere die Freude deines Nächsten nicht. Es mag sein, dass sie dir fremd und bedeutungslos erscheint, doch lässt sie den Raum gesunden, und es ist nicht an dir, über die Quellen solcher Freude zu urteilen. Mensch, setze etwas Nützliches nicht mit deinem Spott und deinen Kränkungen herab.’ ‘Mensch erinnere dich, dass du zum Hüter des Raumes bestimmt bist. Du kannst ihn gesund erhalten oder ihn beschmutzen. Du kannst der Überirdischen Welt nicht zustreben, wenn du tötende Gifte erzeugst. Mit jedem Atemzug sendest du dem Raum Gesundung oder Zerstörung.’ Weshalb denkt der Mensch so selten über die hohe Verantwortung nach, die mit seinem Dasein verbunden ist? Bei seinem Gang auf die Erde dachte er an etwas Vollkommenes; weshalb träumen die Menschen dann im irdischen Leben so selten von Heldentat? Überlieferungen aus alten Zeiten erscheinen ihm als Märchen, die nicht verwirklichbar sind, und grabesähnliche Verwesung drückt das Denken des Menschen nieder. Indessen bildet jeder schöne Gedanke eine räumliche Kraft. Die Menschen träumen nur selten von der zukünftigen Existenz, umso beharrlicher muss man immer wieder von der Realität der Überirdischen Welt sprechen. Möge ein Lehrer die Möglichkeit finden, mit jedem Gesprächsgegenstand an die Erhabenheit der Unbegrenztheit zu erinnern. Mögen die Kinder sich öfter in Träumen dorthin emporschwingen, wo es ihnen wohl ergehen wird. Der Denker bat: ‘Vermeidet Streit und schlechte Erinnerungen, denn sie sind schädlich.’