Urusvati weiß, wie notwendig es ist, in freudiger Bereitschaft leben zu können. Über Bereitschaft haben Wir nicht erst einmal gesprochen, doch muss die Notwendigkeit freudiger Bereitschaft bekräftigt werden. Anderenfalls würde Bereitschaft nicht selten in etwas Verzagtes und Missmutiges verkehrt werden, wozu der Betreffende sich verdammt fühlen würde. Mit solchen Eigenschaften gerät eine Bereitschaft zum Schaden für den Übergang in den feinstofflichen Zustand. Man darf nicht meinen, Wir würden hier nur vom moralischen Aspekt sprechen; ganz im Gegenteil: Wir haben den wissenschaftlichen Aspekt im Sinn. Man muss über die Notwendigkeit nachdenken, vor allem die besten Schwingungen zu wahren. Freude verleihen solche Schwingungen ebenso wie hochstehende Bestrebung. Doch die Menschen verstehen ein hochstehendes Gefühl oft falsch, während das Gefühl der Freude ihnen zugänglicher ist. Mögen sie an gute Begegnungen denken. Mögen sie die freudigsten Vorstellungen in sich wachrufen. Mögen die Menschen in der Stille des Nachdenkens die besten Erinnerungen finden. Auf jede Erscheinung kosmischer Ordnung muss man sich lange, aber auch in Geduld vorbereiten. Wir raten immer dazu, sich zu konzentrieren und die Kraft in sich zu finden, die höchsten Entdeckungen geheimzuhalten. Eine Perle auszustreuen ist leicht, ermüdend jedoch, sie wieder zu suchen. Wer allzu leicht etwas ausplaudert, zerstört das Schloss vor dem verborgenen Archiv in sich. Beständiges Gleichgewicht zeichnet den Weisen aus. Er wird solche Samenkörner inmitten seiner Alltagsarbeit sammeln. Solche Arbeit sät Freude und Trost in seinem Bewusstsein gegenüber Kränkungen und Ungerechtigkeiten. Heldentat wird vor allem in freudiger Bereitschaft bestätigt. Der Denker rief fortwährend zur Erkenntnis der Freude als höchstem Heilmittel auf.