Urusvati weiß, wie schwer die Menschen die Teilbarkeit des Geistes verstehen. Sie meinen, dieser Begriff widerspreche der Wissenschaft, lassen jedoch neueste Entdeckungen ihrer Aufmerksamkeit entgehen, die dieses Gesetz der psychischen Energie nur bestätigen. Eine gewöhnliche Radio- oder Fernsehausstrahlung kann wissenschaftlich verständlich machen, wie eine Energieausstrahlung in viele Richtungen verläuft. Natürlich sind zu einer erfolgreichen Ausführung Apparate notwendig, Sende- wie Empfangsgeräte. Der Mensch selbst jedoch erweist sich als ein vollkommener Apparat für die Übertragung von Energien. So muss man verstehen, dass nicht allein naturgemäße Eigenschaften des Menschen, sondern auch sein freier Wille an jedem psychischen Experiment teilnehmen werden. Oft wird ein Gedanke richtig gesendet, doch der Empfänger kann ihn abweisen. Es kann auch umgekehrt sein, der Empfänger ist feinfühlig, die Sendung jedoch verworren. Den Menschen scheint es oftmals, als hörten sie etwas, sie können jedoch die Schwingungen nicht aufnehmen, wodurch sich nur ein Wirrwarr ergibt. Man darf nicht glauben, Übertragungen von Gedanken und Bildern seien nur auf den Höhen möglich; jedes beliebige Experiment mit psychischer Energie kann überall durchgeführt werden. Natürlich ist die konzentrierte Besiedelung der Städte für die Klarheit einer Übertragung nicht günstig. Dennoch muss man sich dazu erziehen, die psychische Energie unabhängig von physischen Bedingungen arbeiten zu lassen. Urusvati kann bestätigen, dass anfangs jeder hinzutretende Laut Schmerz verursachte, doch dann konnte bei Festigung der Schwingungen das Experiment unter beliebigen Bedingungen verlaufen. Solche angespannte Aufmerksamkeit und Scharfsicht ergeben sich sehr schwer und erfordern zu ihrer Entwicklung eine äußerst lange Zeit, doch verdient die psychische Welt besondere Aufmerksamkeit. Der Denker sprach: ‘Lasst uns nicht zu den Zeiten zurückkehren, da der Donner für göttlichen Zorn gehalten wurde.’