Urusvati weiß von der Kraft des Glaubens, doch noch kraftvoller ist das Gefühlswissen. Im Glauben ist eine Annahme enthalten, doch Gefühlswissen stellt unzweifelhafte Bestätigung dar. Es ist unzureichend, nur von einer Annahme auszugehen, auch wenn in vollem Vertrauen; die Bestätigung muss die Kraft eines Befehles haben; erst dann ist man fähig, den Weg zum Überirdischen zu finden. Lasst uns nicht glauben, jeder Gedanke über das Überirdische sei bereits fruchtbringend. Es gibt viele Eintagsfliegen, die im Weltall keine Spuren hinterlassen. Wird man nicht im Denken umherirren, solange das Bewusstsein keine Bestätigung gab, wo und wie das Wissen über das überirdische Leben zu suchen sei? Wir haben viel über die Realität der Überirdischen Welt gesprochen, doch liebt es der Mensch, das Überirdische vom Irdischen abzugrenzen, worin ein großer Schaden liegt, da allem voran die eine Energie verstanden werden muss, die in allem lebt. Möge in den Schulen aufgezeigt werden, in welch weitreichendem Maße der Mensch in drei Welten lebt. Wie leicht verstehen die Kinder die Beweglichkeit des Menschen. Und wie wird die Schönheit der Welt zunehmen, wenn man erkennt, dass der Mensch Ausgangspunkt jeglicher Fortentwicklung ist! Es ist bereits viel über die Fülle im Raum gesprochen worden. Jeder Physiker und jeder Chemiker wird, wenn auch erst auf einfacher Stufe, diese Gesetze bestätigen. Mögen sie auch erst nur von der Materie sprechen, ganz gleich, von welcher Schicht sie dabei ausgehen. Die Unbegrenztheit jedoch wird dazu führen, dass die Ansichten erweitert werden. Der Denker lehnte nichts ab, wenn es den Keim der Erweiterung des Denkens in sich trug.