Urusvati achtet die Fristen. Seid nicht erstaunt, dass Wir zum Gegenstand der Fristen zurückkehren. Er ist für Unser inneres Leben allzu wichtig. Man könnte den Menschen viele Fristen mitteilen, doch die Mehrheit könnte sie nicht zu ihrem Nutzen aufnehmen. Insbesondere wird die Ichbezogenheit ein Hindernis darstellen, da sie den Menschen dazu veranlasst, alle Mitteilungen auf sich selbst zu beziehen. Man kann den Tag eines bedeutenden Ereignisses aufzeigen, doch der Mensch wird auf seiner gewohnten Schlafstatt erwachen und gereizt fragen: ‘Wo ist es denn nun, das besondere Ereignis?’ Gewöhnlich halten es die Menschen für unmöglich, dass sich etwas vollziehen könnte, das nicht ihrer eigenen Betrachtungsweise gemäß verläuft. Gereiztheit und Zweifel werden nur hinderliche Grundlagen bilden, und Uns sind solche Splitter nicht nützlich, da ihre Beseitigung die Energie stark beansprucht. Wenn die Menschen doch nur behutsam mit der Energie umgingen, die doch gerade ihnen zum Nutzen gereicht! Es ist ebenfalls schädlich, neidisch zu sein, wenn man von dem Aufstieg eines anderen hört. So könnte man erfahren, dass jemand Unsere Wohnstatt allein aufgrund einer einzigen Diensterweisung einem Unserer Brüder gegenüber erreicht hat. Jeder wird denken, dass er ebenfalls bereit sei, einen Dienst zu erweisen, doch hat er vergessen, dass ein solcher Dienst nur die letzte Perle in der ganzen Kette der Selbstaufopferung war. Auch halten die Menschen es nur schwer für möglich, dass ein Mensch von scheinbar gewöhnlichem Äußeren in seinem Herzen viele Aufspeicherungen tragen könnte. Über viele Leben hinweg leuchten die Feuer des Dienstes hell, und wer könnte denn über den Herzensaufstieg urteilen? Die Menschen lieben es ganz und gar nicht, dass sich in ihrer Nähe etwas Besonderes zeigt. So wird vieles verworfen, was für Unsere Arbeit von Nutzen sein könnte. Auch Wir haben mit gewöhnlichsten Antlitzen auftreten müssen. Wir mussten sogar Titel tragen, um auf diese Weise leichter in noch so abgeschlossene und abseitsstehende Kreise gelangen zu können. Wir sind unentwegt darum bemüht, dass sich jede Einflussnahme fristgemäß vollzieht. Wenn Unsere Widersacher die Welt in Verwirrung und gar in Krieg hineinziehen, so müssen Wir Vorsorge dafür treffen, dass die Folgen der Ereignisse sich für den Fortschritt der Völker als nützlich erweisen. Daher nennt man Uns die Weltregierung. Die Menschen fürchten solche Bezeichnungen, beten jedoch selbst gern zum Höchsten und sind bereit, Seine Hand zu ergreifen. Wenn wir uns das Höchste und einen lebendigen Glauben daran vorstellen, warum ist es dann nicht möglich, sich eine Weltregierung vorzustellen? So kann man auch dem höchsten Begriff der Hierarchie Verehrung erweisen. Die Fristen werden sichtbar; mögen die Menschen sie mit voller Behutsamkeit zur Kenntnis nehmen.