Urusvati weiß, dass Unsere Fürsorge um jede Art von Selbstaufopferung eine ständige ist. Der Strom dieser Fürsorge umfasst auch benachbarte Erscheinungen. Dieser Umstand wird selten in Betracht gezogen. Mit Verwunderung stellt man fest, dass einige, Uns gar nicht nahestehende Erscheinungen unter Unserem Schilde verlaufen. Seht jedoch genau hin und erkennt, dass sich nicht weit davon entfernt selbstaufopfernde Tatmenschen befinden. Wahrlich, die Eigenschaft der Selbstaufopferung ist auch für die Feinstoffliche Welt nützlich. Sie wird im irdischen Leben entwickelt, doch trägt sie Früchte in der Überirdischen Welt. Durch diese Heldentat gewöhnen sich die irdischen Tatmenschen daran, sich nicht an ihre Werke zu binden. Man muss anerkennen, dass die Bindung an die eigenen Werke in der Feinstofflichen Welt eine starke Belastung ist. Ein Wesen, das in seine Werke verschiedener Jahrhunderte versenkt ist, verliert die Fähigkeit zu neuer Konzentration, die jedoch für feinfühlige Erkenntnisse notwendig ist. Wenn sich ein Bewohner der Feinstofflichen Welt an die Weltsicht seiner vergangenen Existenzen hängt, hindert er sich daran, ein neues Weltverständnis zu erlangen. In der Ekstase von Selbstaufopferung lösen die Menschen sich leichter als auf andere Weise von den Banden des Fleisches. Wir schätzen solche Aufschwünge des Geistes hoch ein. Achtet ebenso auf die Kämpfer gegen Ungerechtigkeit. In der Feinstofflichen Welt werden sie eine Fülle neuer Möglichkeiten haben. Die Heuchler sagen, dass Ungerechtigkeit ein relativer Begriff sei. Entgegnet ihnen, dass Ungerechtigkeit in jedem einzelnen Fall eine offenkundige Erscheinung ist und ein feinfühliges Herz die Grenze der Ungerechtigkeit ausgezeichnet wahrnimmt. Der Kampf gegen Ungerechtigkeit ist eine reine Erscheinung, frei von Selbstsucht, und ihr, Unsere Freunde, helft den Kämpfern gegen die Ungerechtigkeit, wobei ihr mit Uns im Handeln eins sein werdet, stellt doch jede harmonische Tat bereits die Entstehung von Macht dar. Das heute Gesagte ist eine Seite Unseres inneren Lebens. Die Fürsorge um selbstaufopfernde Tatmenschen und die Hilfe für die Streiter gegen Ungerechtigkeit erweist sich als Unsere Lieblingsbeschäftigung. Diese beiden Arten von Tatmenschen sind besonderen Angriffen der Finsternis ausgesetzt. Viele von ihnen ertragen diesen Kampf nicht, da sie Gewohnheiten haben, die sie schwächen. Mitunter bitten Wir um den höchsten Grad des Vertrauens, der eine rettende Ruhe schafft. Der Kämpfer sollte ruhig sein, da er um die Makellosigkeit seiner Ziele weiß. Er kennt die böswilligen Absichten der Finsteren, und er weiß, dass die Schlacht unausweichlich ist. Doch möge er auch wissen, dass starke Freunde bei ihm sind. Möge er dies in ganzer Unerschütterlichkeit wissen. Jedes Schwanken seinerseits fügt dem Freunde Schmerz zu. Denkt über diesen Schmerz nach, und erinnert euch der Schweißtropfen. Der Denker sprach: ‘Lernt es, euer Denken mit den überirdischen Welten zu vereinigen.’