Urusvati weiß von Abtrünnigen. Jede Lehre hat ihre Abtrünnigen gehabt. Es ist aufschlussreich zu beobachten, aus welch niederträchtigen Beweggründen sich wütende Abtrünnigkeit bildete. Die Geschichte zeigt dafür bereits genügend Beispiele auf, doch hat es in Wirklichkeit weitaus mehr solcher für die Menschheit erniedrigenden Erscheinungen gegeben. Wir erinnern an solch schändliches Tun allein aus dem Wunsch heraus, dass man sich ihm gegenüber richtig verhalte. So mancher ist überaus bekümmert, wenn er von Abtrünnigen hört, doch darf man ihnen keine allzu hohe Bedeutung beimessen. Sie erweisen sich als eine eigene Art von Resonanzboden, und ihre Energie verleiht der Bewegung eine besondere Anspannung. Es gibt viele, die ihre Energie nicht ohne Antithese anspannen können. Es ist das gleiche wie mit dem Amboss, über den Wir sprachen. Es ist erstaunlich, dass es nicht nur Verneiner, sondern auch noch Abtrünnige gibt, wobei die letzteren noch stärker als die Verneiner sind. Man muss nicht erst den komplizierten Prozess der Abtrünnigkeit verfolgen, um zu verstehen, wie große Ideen in niederträchtigen Bewusstseinen umgeformt wurden. Das Beste, was solch ein Abtrünniger tun kann, ist, sein Vorhaben zu beschleunigen. Das Schicksal des Abtrünnigen ist nicht beneidenswert; die Geschichte bestätigt dies. Die anderen sollten jedoch keine Zeit darauf vergeuden, den Abtrünnigen umzustimmen, da ein Geschwür mit einer Krisis enden muss. Darum lasst uns solch eine Erscheinung mit Ruhe betrachten. Der Denker kannte die Abtrünnigen unter Seinen Schülern. Er selbst riet ihnen, möglichst bald zu gehen.