Urusvati weiß, weshalb einige Unserer Mitteilungen vor der Frist nicht breiter Öffentlichkeit bekannt gemacht werden dürfen. Die Menschen erkennen nur die Folgen an, ohne jedoch über die Ursachen nachdenken zu wollen. Sie geraten sogar noch in Zorn, wenn man ihnen die gegebenen Ursachen dafür aufzeigt. Sie unterstellen nicht, dass die angezeigte Ursache gerade diese bestimmte Folge haben solle. Sie werden sagen: ‘Was haben die Ereignisse, unter denen wir leiden, mit Ursachen gemeinsam, die doch dem gegenwärtigen Geschehen in keiner Weise ähnlich sind?’ So sprechen jene, die es nicht erreicht haben, ihr Vorstellungsvermögen zu entwickeln, und daher ihre Aufnahmefähigkeit nicht erweitert haben. Solche Menschen können die wahren Ursachen falsch deuten, in Gereiztheit verfallen und dann nur Böses erzeugen. Man muss alle Beweggründe vermeiden, die Böses verstärken könnten, das ohnehin schon in den menschlichen Siedlungen wuchert. So müssen viele Voraussagen behutsam in den Grenzen gehütet werden, wo sie weder Argwohn noch Schmähung hervorrufen können. Das gleiche betrifft auch Unterweisungen, wenn sie aus unbekannter Quelle kommen. Anfangs können solche Worte scheinbar wohltätig wirken, doch können sie sich später als zerstörerisch erweisen. In Standfestigkeit ist ein Mensch in der Lage, alle Erscheinungen zu erforschen; ist er jedoch unbeständig, kann Schaden die Folge sein. Erneut gelangen wir zum Vergleich von Ursache und Wirkung. So ist es nicht leicht zu akzeptieren, dass eine scheinbar kleine Ursache Quelle großen Elends sein kann. Daher muss man in der Lage sein, sich vorzustellen, wie ein kleines Bächlein sich in einen mächtigen Strom verwandeln kann. Der Denker sprach: ‘Mögen die Götter des Olymp mich lehren, die Ursache von Ereignissen zu verstehen.’