Urusvati weiß, dass das innere Leben der Tatmenschen auf viele Disziplinen gegründet ist. Selbsttätigkeit, Tapferkeit, Zweckentsprechung, Unermüdlichkeit, Barmherzigkeit, Verehrung der Hierarchie und viele andere Disziplinen werden mit Fleiß und bewusst entwickelt. Es ist unmöglich, sich ein besonnenes, vernünftiges Leben vorzustellen, wenn es von ungeordneten Erscheinungen umgeben ist. Die Tatmenschen wissen, dass sie jede Disziplin freiwillig annehmen, und sie bedauern keine ihnen auferlegte Arbeit. Sie verstehen, dass Selbsttätigkeit bis zum äußersten Grade entwickelt werden muss. Bevor er sich an den Führer wendet, wird sich jeder Tatmensch selbst fragen, ob er nicht noch ein weiteres selbsttätig vollbringen könne. So können auch alle übrigen Disziplinen in beliebigen Lebensverhältnissen entwickelt werden: die Menschen können dies nicht verstehen, da sie sich die Tatmenschen als herrschaftlich und reich vorstellen, ohne zu verstehen, dass Wir sämtliche Schwierigkeiten des Lebens durchschreiten und in ihnen erstarken. Nur wenige sind einverstanden, den irdischen Aufenthalt in seiner Fülle zu durchleben, da in vielerlei Hinsicht die durch die menschliche Unwissenheit hervorgerufenen Kümmernisse überwiegen. Doch die Tatmenschen wissen, dass jede Disziplin für die Fortentwicklung unerlässlich ist. Es ist besser, die volle Bürde auf sich zu nehmen, als auf demselben Weg hin und her zu laufen. In der Lehre ist die Aufgabe der Tatmenschen klar aufgezeigt worden, und jeder vermag zu entscheiden, welche Disziplin ihm unerlässlich ist. Unser inneres Leben ist voll strenger Disziplin. Der Denker lehrte Seine Schüler, die Disziplin zu lieben. Ohne sie sei es unmöglich, im Tun zu erstarken.