Urusvati weiß, dass es die Übertragung von Gefühlen auf Entfernung gibt. Eine solche Erfahrung bestätigt umso mehr das Vorhandensein der Energie, die den gesamten Raum sättigt. Vergessen wir nicht, dass das Phänomen der Terafime auf einer solchen Übertragung beruht. Man muss nicht unbedingt ein bestimmtes Bild dafür besitzen, wenn die Energie durch den Willensbefehl gesandt wird. Jeglicher Terafim stellt nur ein Hilfsmittel dar, doch bedarf ein starker Wille eines solchen Hilfsmittels nicht. Es muss daran erinnert werden, dass die Übertragung von Gefühlen im Leben ebenso oft vonstattengeht wie Gedankenübertragung, doch achten die Menschen nicht darauf. Die Übertragung von Gefühlen kann bewusst und absichtlich erfolgen, ebensogut jedoch auch unbewusst. Die unbewussten Übertragungen erfolgen häufiger als die bewussten, und viele schmerzhafte Empfindungen und Stimmungen sind Folgen solcher Übertragungen. Es ist bereits vorhersehbar, dass die Menschheit der Zukunft das ungeheuer große Gebiet des Denkens ordnen wird. Man darf nicht in dem Irrtum verbleiben, dass nur einige Zauberer und Hexenmeister der Naturkräfte mächtig seien. Jeder Mensch befindet sich in Berührung mit der Macht der Energie, will aber dennoch diesen Vorzug nicht erkennen. Man könnte eine ganze Reihe von Büchern über Fragen des Geheimwissens verfassen, doch wäre dies so lange nicht nützlich, als der Mensch von dem Gedanken seiner Möglichkeiten noch nicht erleuchtet ist. Alle Ratschläge, selbst die dringendsten, werden die Menschen wie eine Tagesneuigkeit gelangweilt lesen. Sie denken nicht darüber nach, dass das Geschriebene ihnen zur unverzüglichen Anwendung übergeben worden ist. Der Denker trieb die Mitbürger an, die unsichtbare, doch fühlbare Welt zu erkennen.