Urusvati weiß von dem Auftreten neuer Krankheiten. Ihre Grundlage ist eine Entzündung der Drüsen, die in ihren Erscheinungsformen überaus verschiedenartig ist. Die Menge der von den Drüsen abgesonderten Sekrete kann größer oder geringer sein. Die Drüsen selbst können sich vergrößern oder bis zum Absterben schrumpfen. Die Menschen könnten einander aufschlussreiche Einzelheiten mitteilen, tun dies aber nicht und unterstützen somit die Entwicklung einer Epidemie. Man kann feststellen, dass Puls und Temperatur sehr stark schwanken; auch Schmerzen in den Nervenzentren können auftreten. Eine derartige Krankheit hängt nicht direkt vom betroffenen Menschen selbst ab, sondern es wirken räumliche Chemismen auf ihn ein, woraus sich eine ausweglose Lage ergibt. Mit ihren Gedanken verstärken die Menschen die Wirkungen der räumlichen Chemismen, doch der Chemismus zieht wie ein Bumerang denjenigen in Mitleidenschaft, der ihn geschaffen hat. So entsteht eine gefährliche Epidemie. Die Ärzte suchen sie mit alten Namen zu benennen, ohne die neuen Symptome zu bemerken. Natürlich wirkt der Chemismus zuerst auf die schwachen Organe, wodurch sich die Verschiedenartigkeit der Symptome ergibt. Man kann sagen, dass die Menschheit sich selbst vergiftet, und es können vor allem die feineren Organismen leiden. So treten bei überaus gefährlichen Entwicklungen neue Krankheiten in Erscheinung. Leider wurden aus der Geschichte diese Übereinstimmungen nicht festgestellt. Bei Uns werden aufschlussreiche Tabellen zusammengestellt, die zeigen, wie sich die Menschheit selbst geißelt. Der Denker unterhielt sich immer wieder mit Ärzten und fragte sie, ob sie die Wellen der Epidemien denn nicht bemerken könnten?