Urusvati weiß, dass das Irdische und das Überirdische als untrennbare Wirklichkeit verstanden werden müssen. Die Menschen behindern ein solches Verstehen sehr. Die einen setzen das Irdische herab, andere schmähen das Überirdische. Wir senden einen Gedanken über die Harmonie dieser Prinzipien, doch ist es schwer zu erklären, dass Weitsicht und Kurzsicht qualitative Eigenschaften darstellen, von denen man weder der einen noch der anderen den alleinigen Vorzug geben darf. Der Weitsichtige lässt nahegelegene Gegenstände aus seinem Blickfeld entweichen, während der Kurzsichtige nicht die Schönheit der Ferne zu erkennen vermag. Man muss aber erkennen, dass beide Eigenschaften ihren Vorzug besitzen. Ebensowenig wollen wir das Irdische zum Ruhme des Überirdischen herabsetzen. Die Ganzheit des Weltalls stellt Schönheit dar, und der Mensch muss die ganze Schöpfung lieben lernen, nur dann vermag er seine Bestimmung zu erfüllen. Oftmals brüsten Yogis sich mit ihren Errungenschaften, vergessen dabei jedoch, dass ein in Harmonie tätiger Arbeiter nicht geringer ist als sie. Es muss auch noch von dem Streben nach einem langen Leben gesprochen werden. Wenn seine Ursache nicht eine besondere Aufgabe ist, vermag es sogar im Widerspruch zum Gesetz der Natur zu stehen. Alle natürlichen Erscheinungen müssen in Harmonie verlaufen, und der Mensch muss den Bedingungen der Welt ein aufmerksames Gehör schenken. So wird er verstehen, was natürlicher Yoga, wahre Verbindung mit dem Höchsten ist. Wir haben hinreichend über die drei Welten gesprochen, die klar erkannt werden müssen. Es ist keine Bekundung von Evolution zu erwarten, wenn die Grundlagen des Daseins nicht anerkannt werden. Es kann dann Krämpfe, es kann Zerstörungen geben, in denen Elemente der Evolution vernichtet werden können. So lasst uns aufmerksam auf das Stöhnen des Raumes hören. Der Denker sprach: ‘Seid aufmerksam, ob euer Ohr nicht das Stöhnen des Raumes wahrnehme!’