Urusvati weiß, dass wahre Hingabe vom Herzen geboren wird, nicht jedoch vom Verstande. Überdies darf dieses herzliche Bestreben nicht als etwas Abstraktes aufgefasst werden, sondern als Realität. Wie aber soll man dem Bewusstsein einprägen, dass Hingabe an das Gute die Grundlage des Lebens darstellt? Der Mensch muss klar erkennen, dass das Gute nicht nur zum Nutzen für die Welt ist, sondern auch für ihn persönlich. Mögen die Menschen sich verschiedener anderer erinnern, die sich vom Guten abgewandt haben und nach den Ursachen hierfür suchen. Sie werden dabei vor allem entdecken, dass jene, die sich vom Guten abwenden, nicht an eine Fortdauer der Lebenskette glauben. Solche Menschen hoffen, dass ihre schlechten Taten zusammen mit ihnen sterben. Sie fürchten den Tod sehr, und in ihrer Angst suchen sie das irdische Leben zu verlängern. Doch wenn sie in die Feinstoffliche Welt blickten, würden sie den Nutzen des Guten schätzen lernen. Sie werden sagen: ‘Wozu diese Gespenster einer Feinstofflichen Welt? Wir bezahlen lieber die Gelehrten, damit sie unser Leben hier verlängern, wo wir uns ausgelassenem Vergnügen widmen können.’ Die Erscheinung solcher finsteren, vom Guten abgewandten Menschen beunruhigt diejenigen, die dem Guten zugeneigt sind. Immer wieder kann man hören, dass die Menschen nicht wissen, wie man mit solchen vom Guten Abgewandten verfahren sollte. Lasst uns aber betrachten, was der Mensch aus der Feinstofflichen Welt mitbringt. Er bringt ein dreifaches Erbe mit: allem voran ein karmisches, sein eigenes Erbe; dann den Atavismus der Vorfahren; und schließlich in der Feinstofflichen Welt Angeeignetes. Letzteres kann sowohl lichter wie finsterer Art sein. Es lässt sich genau beobachten, wie ein Mensch sein Dasein gestaltet hat, doch wenn alle drei genannten Umstände finsterer Natur sind, so wird auch eine Einflussnahme vergeblich sein. Man muss gleichfalls die Ursache erforschen, und es wird sichtbar werden, wie die vom Guten Abgewandten aus sich selbst kosmischen Unrat gemacht haben. Der Denker sprach: ‘Möge Zeus seine Blitze sammeln, um die Erde vom Unrat zu reinigen.’