Urusvati weiß, dass jede menschliche Handlung zum Bösen gelenkt werden kann. Die Ärzte des Altertums fügten ihrer Heilungstätigkeit das Wort hinzu: ‘Möge dieses Gute nicht ins Böse verkehrt werden.’ Es ließen sich auf solche Weise viele Beispiele dafür anführen, wie aus besten Absichten Elend entstand. Ein Bauer, dem befohlen wurde, nur an seine Bewaffnung zu denken, kann nicht hinreichend über Acker und Aussaat nachdenken. Der Lehrer muss erläutern, dass auch das Gute viele Stufen hat. Ein Mensch strebt nicht richtig zum Guten, wenn er mit seinem Handeln Böses hervorrufen kann. Was aber nur tun, um auch vergleichsweise geringfügig Böses zu vermeiden? Erneut kommen wir zum Gefühlswissen. Wir werden wissen, dass Finstere bis zu einem gewissen Grade auch das beste Vorhaben entstellen können. Wir sind darüber nicht betrübt, dass das von uns vollbrachte Gute irgendwo vielleicht entstellt wird. Wir wägen ab, wann das Gute die beste Ernte einbringen wird und werden nicht weinen, wenn es irgendwo entstellt wird. Allein unter Anwendung der Entsprechung kann man die Rechtfertigung seiner Taten finden. Vergessen wir nicht, dass die Finsternis sogar sehr hell strahlende Feuer zu verdecken vermag, doch geht die Sonne nur deshalb unter, um wieder aufzugehen. So wird jede kosmische Erscheinung auch eine Vorstellung vermitteln können, wie menschliche Arbeit vonstattengeht. Man darf nicht meinen, dass das Ende gekommen sei, da es kein Ende gibt. Freude erwächst aus der Unbegrenztheit. Der Denker tröstete die Schüler damit, dass Freude unbegrenzt sei.