Bruderschaft II, § 452

Urusvati weiß, dass jeder Herantretende viele Bewohner der Feinstofflichen Welt mit sich führt, was keine Besessenheit ist, sondern nur auf einem Zusammenklang der Auren beruht. Natürlich drängen Bewohner der Feinstofflichen Welt sich ohnehin schon um uns herum, doch jedes Herantreten eines anderen bringt auch das entsprechende Gefolge mit sich. Es ist nicht wünschenswert, dass diese neuen Gäste sich mit den gewöhnlichen Bewohnern zu streiten anfangen, vielmehr ist es besonders segensreich, wenn alles in einem übereinstimmenden Chor zusammenfließt. Eine jede solche Verstärkung zieht auch sofort hohe Besucher an. Möge das Gesagte nicht als ein neues Märchen aufgefasst werden, möge besser Unser wissenschaftliches Verständnis auf diese unanzweifelbaren Fakten angewandt werden. Auch wenn eine Beweisführung von einer Gegenseite erfolgen sollte, wird niemand belegen können, dass alle Angaben über die Feinstoffliche Welt unmöglich seien. Möge man ruhig neue Argumente suchen, um all das im Verlauf von Jahrtausenden angesammelte Wissen umzustoßen. Wir erwarten keinen blinden Glauben und nehmen daher die Herausforderung beliebiger Verneiner bereitwillig an, doch bitten Wir sie, auf wissenschaftliche Weise vorzugehen. Oberflächliche Verneinung ohne wissenschaftliche Beweisführung ist unerträglich. Mögen die Verneiner es sich angewöhnen, solche Tatsachen beizubringen, die die Unmöglichkeit Unseres Wissens über die Feinstoffliche Welt beweisen. Möge dieser Disput jedoch nicht an den Streit über die Bewohnbarkeit ferner Welten erinnern. Es ist nicht überzeugend, wenn die Widersprüchler sagen, dass nach ihrer Meinung allein die Erde bewohnbar sei. Niemand wird sich mit derart flachen Behauptungen begnügen. Im Gegenteil wird jeder, der die Möglichkeit bewohnter ferner Welten oder die Erfülltheit des Raumes unterstellt, dazu physikalische Gesetze zu Hilfe nehmen können. Es erfordert nicht viel Arbeit, die Existenz von Mikroorganismen zu beweisen, und von ihnen lässt sich ein Faden zum Makrokosmos ziehen. Bevor man meint, solch ein Vergleich sei primitiv, möge man in Betracht ziehen, wieviele Menschen noch nie durch ein Mikroskop oder Teleskop geblickt haben. Lasst uns dies nicht armen Landbewohnern vorwerfen, sondern sehen wir besser unter den Auserwählten der Völker nach. Man kann nur erstaunt sein, wieviel Unwissenheit sich in den städtischen Türmen und auf den Märkten findet. Diese Menschenansammlungen sind als Pflanzstätten der Unwissenheit zu bezeichnen. Man soll lieber ein Gespräch mit einem einfachen Landbewohner führen als an dem tödlich unwissenden Urteil der Städter auch nur vorüberzugehen. So mögen die Verneiner wissenschaftliche Beweise sammeln. Der Denker schlug den Mitbürgern vor, für jede Entscheidung eine wissenschaftliche Grundlage zu finden.

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