Urusvati weiß, dass räumliche Ströme von ihrem Wesen her wohltuend sind, aber auch zerstörerisch wirken können, wenn sie die von Fäulnis durchdrungene irdische Atmosphäre berühren. Oftmals verwandeln sich äußerst wohltuende chemische Zusammensetzungen durch das Hinzutreten einer einzigen Ingredienz in starke Gifte. Genau das gleiche geschieht mit bestimmten räumlichen Strömen, wenn das braune Gas der Erde auf sie einwirkt. Doch nicht der Planet selbst ist schuld an solchen schädlichen Ausdünstungen. Der Beherrscher der Erde, der Mensch, ist es, der diese Gifte erzeugt. Nur mit Vorbehalt stimmen die Gelehrten dem zu, dass menschliche Emissionen die gesamte umgebende Atmosphäre verändern. Keinerlei Emissionen anderer Art sind mit der Macht des Menschen vergleichbar. Er ist fähig, alles Umgebende in einen gesunden Zustand zu versetzen oder zu vergiften. Es sind weniger kranke Menschen, die die Atmosphäre vergiften können, als vielmehr Gereiztheit, Zorn und jede Art von Bosheit. Und nun vergleicht, ob es viele gute Emanationen sind, die gleichzeitig mit den unguten auf der Erdkruste in Erscheinung treten, und wie sehr hingegen böse Gedanken sie an Zahl übertreffen. Ich spreche nicht von Träumen über ideale Zustände, sondern von ärztlichen Ratschlägen. Die Menschheit leidet an Entzündungen der Schleimhäute und bösartigen Geschwüren, was bereits epidemische Ausmaße annimmt. Eine Vielzahl von Überlegungen wird in Betracht gezogen, nicht jedoch diejenige, dass solche Epidemien durch räumliche Einflüsse entstehen. Für die Erde sind Maßnahmen zur Erhaltung ihrer Gesundheit notwendig. Die verseuchten Schichten müssen gereinigt werden, doch kann dieses nur der Mensch tun. Wenn jeder Erdbewohner über den Zustand seiner psychischen Energie nachdenkt und sich vor einer Verschlimmerung derselben vorsieht, so kann bereits die Gesundung beginnen. Die gefährlichsten Epidemien werden dann auf unvorhersehbare Gegenwirkungen treffen. Und diese Abwehr kann man an jedem Tag des Alltagslebens beginnen. Der Denker bat: ‘Lasst nichts Böses zu, denn es ist die Quelle von Krankheiten.’