Bruderschaft II, § 382

Urusvati hat in Unserem Laboratorium viele verschiedene Apparate gesehen, die jedoch allesamt auf der Grundlage der psychischen Energie funktionieren. Es wird eine Zeit kommen, da die Menschen erkennen werden, dass die Funktion einer Maschine von der Energie der sie benutzenden Person abhängig ist. Man darf dies nicht als Magie oder ein übernatürliches Phänomen bezeichnen. Die Menschen sollten verstehen, dass sie jedem Gegenstand, dem sie sich nähern, einen Teil ihrer Energie überantworten. Wenn die Energie sich in undiszipliniertem Zustand befindet, wirkt sie nur in geringem Maße, doch erkennt man sie bewusst und führt sie einem geordneten Zustand zu, so wird sie stärker in Erscheinung treten. Mitunter bemerken die Menschen eine besonders starke Manifestation der Energie. Sie bezeichnen einen solchen Zustand als Begeisterung oder sagen, sie seien guter Stimmung oder hätten sich genügend ausgeruht und Kräfte gesammelt. Indessen haben sie die Gegenwart ihrer eigenen Energie wahrgenommen. Sie könnten die besten Wirkungen erreichen, wenn sie erkennen würden, dass in ihnen beständig die Quelle bester Errungenschaften ruht. Hierbei braucht man nicht zu Beschwörungen Zuflucht zu nehmen, nötig ist nur, sich des Geschenkes zu erinnern, das sich in jedem Menschen befindet. Doch auch ein anderer Umstand darf nicht vergessen werden: Die psychische Energie entwickelt sich besonders, wenn die Verbindung zur Hierarchie geknüpft wird. Man muss diese Verbindung das ganze Leben über wahren, denn sie ist in hohem Maße lebensnotwendig. Das Antlitz des Führers wird unablässig gegenwärtig sein, und die Berührungen der Wellen neuer Kräfte werden sich bei jeder Art Arbeit manifestieren. Möge dies die Grundlage jenes Gefühls sein, das die Menschen Optimismus nennen. Bei einem derartigen Gefühlswissen arbeiten auch die Maschinen besser. Die Funktion aller Unserer Apparate gründet auf der Anwendung der psychischen Energie, und ein Unterschied besteht nur darin, dass Wir durch Unsere lange Erfahrung Unsere psychische Energie zu konzentrieren vermögen. Doch jeder denkende Mensch kann ungehindert denselben Weg gehen. Der Denker sprach: ‘Ich weiß, dass meine Kraft sich vermehrt, wenn ich den Himmel darum bitte. Möge er mir ein Teilchen seiner Macht verleihen!’

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