Urusvati weiß, dass derjenige sich Finsternis in der Feinstofflichen Welt bereitet, der nicht im Verlauf seines irdischen Lebens über den Sinn des Daseins nachdenkt! Urusvati hat eine Person gesehen, die vom irdischen Standpunkt aus gut war, der jedoch der Gedanke vom Sinn des Lebens nicht begegnet war. Beim Übergang in die Feinstoffliche Welt erwies sie sich als hilflos, da sie nicht einmal wusste, wie sie die Hilfe des Führers aufnehmen sollte. Urusvati hat eine gute Tat vollbracht, indem sie diese Person aufsuchte und ihr zeigte, dass Führung und Hilfe ganz nahe seien. Die Menschen wollen nicht verstehen, dass selbst Gutmütigkeit auf der Erde noch keine Lösung der Lebensaufgabe bedeutet. Es ist unerlässlich, auch über den danach folgenden Weg nachzudenken. Mögen solche Überlegungen im Anfangsstadium auch noch unzulänglich sein, entwickeln sie dennoch die Vorstellungskraft. Anderenfalls wird der Mensch in Umstände getrieben, die ihm äußerst unangenehm sein werden. Wenn der Mensch sich daran gewöhnt, über freudige Begegnungen nachzudenken, entwickelt und formt er bereits seine Vorstellungskraft, die ihm den Eingang in die entsprechenden Sphären öffnet. Der Mensch kann sich den Eintritt in die Feinstoffliche Welt überaus erleichtern. Groß ist die Freude, wenn man wie in ein befreundetes Haus eintreten, jene findet, zu denen man strebte und erleichtert über das Ende eines weiteren irdischen Weges aufatmen kann. Solch ein Zustand ist jedoch die Folge bewusster Vorstellung. Ihr werdet es daher verstehen, wie sehr Wir zu allem streben, was Vorstellungskraft entwickelt. Wir wissen, dass diese kostbare Eigenschaft sich in einem fortwährenden Prozess bildet. Wir können der Menschheit nicht ohne Entwicklung der Vorstellungskraft, die die Voraussicht begünstigt, helfen – da ohne diese ein Fortschritt nicht möglich ist. Der Denker lehrte, die Vorstellungskraft zu entwickeln, da sich sonst das dritte Auge nicht öffne.