Urusvati liebt die Verbindung mit Uns. Man kann sie weder anordnen, noch kann der Verstand sie veranlassen, allein die Liebe vermag sie ins Leben zu rufen. Achtet darauf, was Ich sage. Nicht selten versammeln sich Menschen, um gemeinsam ihr Denken zu konzentrieren, und solch eine Übung ist gut. Ebenso kommen Menschen zusammen und senden Gedanken zur Rettung der Welt aus, und solches Bestreben ist lobenswert. Desgleichen senden Menschen Gedanken zum Zweck einer Heilung aus, und solche Sendungen sind gutzuheißen. Zurzeit gibt es viele Zusammenkünfte, in denen Menschen versuchen, Gedanken mit guten Zielen auszusenden. Doch die Verbindung mit Uns lässt man seiner Aufmerksamkeit entgehen. Indessen würde sie auch bei vielen anderen guten Vorhaben behilflich sein. Eine Gruppe von Menschen, die sich auf ihre Weise um Vereinigung und Erstarkung des Denkens bemüht, verurteilen Wir nicht. Sie handelt auf ihre Weise würdig. Doch um wieviel mehr könnten solche Menschen ihre Sendungen verstärken, wenn jeder von ihnen die Verbindung mit Uns lieben lernte! Jeder vermag einen, wenn auch nur kleinen Teil seiner Zeit der gedanklichen Vereinigung mit Uns zu widmen, doch allein die Liebe kann einer solchen Brücke förderlich sein. Es ist dafür nicht nötig, sich mechanisch anzuspannen. Nicht nötig sind Errechnungen und Wiederholungen von hunderterlei Namen. Notwendig allein ist, solche augenblickliche Hinwendung lieben zu lernen und zu fühlen, welch herrliche Flügel dadurch erwachsen. Wir schätzen jede solcher Brücken der Liebe. Sie werden auf dem Fundament der Liebe zur Arbeit errichtet. Und so wird die Verbindung mit Uns auch auf Liebe zur Arbeit gegründet sein. Natürlich kann jede Harmonie verletzt werden, und solche Risse sind dann schwer wieder zu heilen. Der Denker sprach angesichts einer zerbrochenen wertvollen Amphora: ‘Groß ist die Kraft des Menschen; er vermag das schönste Gefäß zu zerschlagen.’