Urusvati freut sich, wenn sie bei jemandem eine Erweiterung des Bewusstseins bemerkt. Man kann sich wahrhaftig freuen, wenn ein weltumspannendes Geschenk dargebracht wird. Die Erweiterung des Bewusstseins darf nicht als persönliche Bereicherung gewertet werden; in jeder solcher Läuterung wird auch das Allgemeinwohl mit inbegriffen sein. Die Welt begrüßt jedes Aufblitzen von Bewusstseinserweiterung mit Freude – dies ist ein wahrer Festtag! In einigen Mysterien wurde die Bewusstseinserweiterung mit dem Frühlingserwachen verglichen. Niemand vermag den gesamten Wachstumsprozess der Gräser zu verfolgen, doch jedes Herz erfreut sich der Frühlingsblumen. Ebenso unmöglich ist es, die Einzelheiten der Bewusstseinserweiterung wahrzunehmen, die Wandlung des Menschen jedoch ist offensichtlich. Selbst der Gewandelte weiß nicht, wann seine Erneuerung begann. Er vermag nicht zu erzählen, auf welche Weise sein neues Bewusstsein gewachsen ist. Des öfteren wird ein Mensch die unbedeutendsten Ereignisse aufzählen und außergewöhnliche Begebenheiten, die auf ihn einwirken, seiner Beobachtung entweichen lassen. Nicht zufällig sind die Drei- und Siebenjahresfristen genannt worden; allein innerhalb solcher Fristen ist es möglich, eine Bewusstseinsveränderung zu bemerken. Doch Wir und Unsere Vertrauten, die einen Auftrag erfüllen, vermögen auch kürzere Fristen des Bewusstseinswachstums festzustellen. Ein Gärtner kennt sein Blumenbeet selbst am besten, und so verfolgen auch Wir aufmerksam jede Ansammlung von Bewusstsein jener, die sich Uns nähern. Es gibt viele Gründe für solch eine Beobachtung. Es kann bestätigt werden, dass jede vom Guten bestimmte Annäherung an Uns im Verlauf mehrerer Jahrhunderte nicht folgenlos bleiben wird. Wir sollen dankbar sein – diese Eigenschaft wird in Unserer Gemeinschaft als unerlässlich angesehen. Jede Bestätigung der Bruderschaft wird ihre gute Ernte einbringen. Jede Unterstützung Unserer Arbeit wird gewürdigt werden. Jeder in gutem Streben erfolgten Erwähnung der Bruderschaft wird gedacht werden. In Unseren Aschrams werden Aufzeichnungen solch wohltätigen Schaffens verwahrt. Wir lieben es, jedes Lächeln des Guten zu bemerken. Und Unsere Schüler verstehen es ebenso, sich über ein liebevolles Wort über die Bruderschaft zu freuen. Niemand kann diese lichtvolle Freude gewaltsam vermitteln. Niemand kann Dankbarkeit anordnen. Nur ein erweitertes Bewusstsein zeigt an, wann man des Guten noch mehr tun kann. Die Menschen sprechen überhaupt nicht gern über das Bewusstsein. Denn jede Verbesserung ist mühevoll. Sind es viele, die nach der Schule die Erkenntnispflege fortsetzen? Man muss das gesamte Leben völlig umgestalten, damit die Schulung des Wissens zu einem unabdingbaren Bedürfnis wird. Wir freuen Uns über jedes Erwachen des Bewusstseins und bezeichnen es als Erfolg, wenn der Wunsch an die Bruderschaft zu denken besteht, selbst wenn es nur Gedanken darüber wären, wie man der Bruderschaft beitreten, sich ihr anschließen könnte.