Bruderschaft II, § 287

Urusvati weiß, dass die grundlegende feurige Energie nicht nur leuchten, sondern auch durchscheinend werden lässt. Bei starken Manifestationen lässt sich solch eine Durchsichtigkeit, die der Grobstofflichkeit des Körpers geradezu widerspricht, beobachten. Diese Erscheinung kann jedoch mit irdischen Augen nur selten beobachtet werden. Man darf nicht erwarten, dass die Anspannung des feurigen Elementes etwas ganz Gewöhnliches wäre. Ähnlich wie starke Entladungen von Elektrizität kann solche Anspannung sogar zerstörend wirken. Woher also rührt die Durchsichtigkeit grobstofflicher Körper? Jeder Körper trägt die feurige Energie in sich. Bei besonderen Anspannungen entflammt diese Energie, und die Grobstofflichkeit weicht in gewissem Sinne. Man könnte fragen, weshalb solche Erscheinung selten ist. Es gibt dafür zwei Gründe. Der eine besteht in der Beschaffenheit der vollzogenen Anspannung, der andere in der Eigenart des Beobachters. Es ist nicht möglich, im grobstofflichen Körper derart starke Manifestationen zu beobachten, ohne eine Ermüdung des Herzens zu verursachen. In langen zeitlichen Abständen kann man eine oder zwei Beobachtungen zulassen, öfter jedoch darf das Herz nicht überlastet werden. Aus demselben Grund müssen auch Verbindungen mit gewissen Sphären in sehr behutsamem Maße erfolgen. Die Menschen verstehen gewöhnlich ein solches Maß an Zweckmäßigkeit nicht. Selbst belesene Leute sind nicht in der Lage zuzugeben, dass das Gesetz unerschütterlich ist. Für jede Ausnahme muss unausbleiblich entsprechend bezahlt werden. Nichtsdestoweniger sind feurige Manifestationen beobachtbar, und Urusvati kann bestätigen, wie durchscheinend von feuriger Energie entflammte Körper sind. Solche Erscheinungen werden in Unseren Laboratorien beobachtet, doch sogar dort verhalten Wir Uns umsichtig, und dies besonders jetzt. Der Denker ermahnte die Mitbürger: ‘Ihr könnt euch in Hass entzünden. Das Feuer ergießt sich in eure Adern.’

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