Bruderschaft II, § 2

Urusvati hat viele Unserer Apparate gesehen. Dem Aussehen nach unterscheiden sie sich wenig von bestehenden gleichartigen, jedoch ihrer Anwendung nach: es muss ihnen psychische Energie hinzugefügt werden. Bereits seit langem ist bekannt, dass gewisse Apparate nur im Beisein eines bestimmten Menschen funktionieren können. Jetzt gibt es viele solcher Leute, die ganze komplizierte Apparate ersetzen können. Auf diese Weise wird die Menschheit mit der in ihr selbst enthaltenen Kraft vertraut. Bei Uns jedoch ist bereits vor langer Zeit das Prinzip verwirklicht worden, dass jeder Apparat verstärkt werden kann, gerade durch den Menschen. Man kann das gesamte Leben allein durch ein klares Bewusstseins der uranfänglichen Energie umgestalten. Über Zeitalter hinweg haben Wir Uns mit dem Gedanken vertraut gemacht, dass die Konzentration der Energie auf jeden Bereich gerichtet werden kann. Die Energie vereinigt, wie ein Blitz, bei ihrer Entladung die angesammelten Kräfte. Auf demselben Prinzip sind die als magisch bezeichneten Erscheinungen gegründet. In Wirklichkeit ist solch eine Bezeichnung nur irreführend. Man kann jede beliebige elektrische Maschine als einen magischen Apparat bezeichnen. Selbst ihr habt, als ihr Levitation und Teleportation von Gegenständen durchführtet, dies nicht durch Magie getan, sondern ihr habt nur eurer Energie keinen Widerstand geleistet. Die angenommene, offenbarte Energie habt ihr in Tätigkeit versetzt, und sie vereinigte sich mit der kosmischen Energie. Man darf Unsere Spiegel nicht als Magie bezeichnen. Sie begünstigen nur die Arbeit Unserer Energie. Vieles kann zur Verstärkung der Wirksamkeit der Energie verwendet werden. Starke Magnete können kaum als magisch bezeichnet werden, doch ihre Wirkung ist bemerkenswert. Der feinstoffliche Körper und alle ihn betreffenden Erlebnisse sind wissenschaftlich, nicht magisch. So muss man den falsch verstandenen Terminus Magie und den damit verbundenen Aberglauben beseitigen. Der Mensch fürchtet sich beständig vor allem Geheimnisvollen, wobei er vergessen hat, dass sich der Schlüssel zum Sesam in ihm selbst befindet. Man muss sich von allen störenden Begleitumständen, die für jeden Menschen individuell sind, befreien. Unsere erfolgreiche Entwicklung hängt vom freien Willen ab, der auf das Gute gerichtet ist. Die Kraft des Guten veranlasst sogar Maschinen, nicht für sich, sondern für die Menschheit zu arbeiten. Derart wirken Unsere Maschinen unter Unserer Beteiligung. Die Menschen mögen lachen, doch Ideen lenken die Welt. Diese Worte sind im Statut der Bruderschaft eingetragen.

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