Urusvati kennt den Turm Tschung. Urusvati weiß, wie sehr der Turm äußerlich einem natürlichen Felsen gleicht. Es ist nicht schwer, den Zugang zum Turm zu verwehren. Ein kleinerer Erdrutsch kann das Bauwerk unten verdecken. Ein kleiner Damm kann den Strom in den See lenken. So kann man unverzüglich jeden Ort umgestalten, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Die Leute mögen lächeln und annehmen, dass ausgesandte Expeditionen früher oder später zu allen Schluchten vordringen werden. Doch vergessen wir nicht, dass bis zur Umgestaltung des Ortes die Kraft des Gedankens jede Karawane hinwegführen wird. Gleichfalls werden chemische Einwirkungen Neugierige nicht vorlassen – so schützen Wir die Bruderschaft. Selbst höchst vervollkommnete Flugzeuge können Unseren Ort nicht bestimmen. Die in den umliegenden Höhlen lebenden Einsiedler stellen unermüdliche Wächter dar. Wanderer können erzählen, wie bisweilen ein entgegenkommender Sadhu ihnen beharrlich zu einem bestimmten Wege riet und sie vor den Gefahren einer anderen Richtung warnte. Der Sadhu selbst ist nicht weiter gegangen, aber es war ihm geboten worden, den Wanderern nicht die Richtung zu weisen. Die Sadhus kennen die geschützte Stätte und können das Geheimnis wahren. Mitunter sind sie selbst fast Räuber, aber über das heilige Geheimnis sind sie zuverlässige Wächter. So darf man die Annahme nicht herabsetzen, dass eine Unverletzliche Wohnstatt existieren kann. Urusvati erinnert sich an die Konturen der Zugänge zu Uns, erinnert sich auch des Lichts aus dem Turm. Sie hat Mitarbeiter gesehen, die nützliche Pflanzen sammelten. Vieler Einzelheiten erinnerte sich Unsere Schwester. Solche Marksteine sind unvergesslich, sie verleihen Mut auf allen Wegen. Unsere Schwester hat auch Unsere tiefgelegenen Archive gesehen. Man muss die gesammelten Materialien des Wissens sehen, um zu erfassen, wie sich die Arbeit der Gemeinschaft gestaltet. Man muss den Gesang hören, um das Leben Unseres Aschrams zu verstehen. So werden Wir von Unserem Leben und Unseren Arbeiten sprechen.