Urusvati weiß, dass die Dauer des menschlichen Lebens in einem bedeutenden Maße von dem Wunsch zu leben abhängt. Der Denker sagte: ‘Das Leben dauert so lange, wie der Mensch auf der Erde bleiben will. Sogar gefährlichen Krankheiten kann mit dem Wunsch des Menschen Einhalt geboten werden. Ob wir Gesandte, Verfolgte oder aus den höheren Sphären Verbannte sind, wir müssen die Gabe des Lebens hüten. Wir dürfen den silbernen Faden der Verbindung mit den Führern nicht eigenmächtig zerreißen.’ ‘Es irren sich jene, die meinen, dass sie nach einem eigenmächtigen Abbruch des Lebens dorthin zurückkehren, woher sie gesandt wurden. Man darf nicht vergessen, dass der Wirbelwind des Raumes einen dann, wie ein welkes Blatt im Herbst, weit davonträgt. Der Wunsch zu leben sollte jedoch bewusst bekundet werden. Der Mensch sollte wissen, wohin er strebt und welche gute Tat er zu vollbringen eilt. Möge der Mensch nicht vergessen, dass er auf der Erde einen Auftrag hat und ihn erfüllen muss.’ Ebenso sagte der Denker: ‘Lernt es, die Musen zu verehren, die den Menschen helfen, Helden zu werden. Die Musen führen euch zur Heldentat, begleiten euch in der Schlacht und bei der Arbeit und begrüßen euch mit dem Siegeskranz. Die Musen verzeichnen eure Heldentaten und Opfer. Die Musen gestalten eure Leiden zu herrlichen Taten. Die Musen werden euch in den von Bäumen des Wissens geschmückten Gärten finden. Die Musen werden diejenigen nicht verlassen, die sie ehren. So lernt, den Musen zu dienen, den Torhütern des Schönen.’ So richtete der Denker das menschliche Bewusstsein auf die Wahrheit.