Bruderschaft II, § 177

Urusvati weiß, dass außergewöhnliche Taten nicht immer zustande kommen können. Außer kosmischen Ursachen und Einbrüchen verneinender Kräfte aus der Feinstofflichen Welt kann es auch Einflüsse sogenannten Argwohns geben. Dabei eine Grenze zwischen Argwohn und Zweifel zu ziehen, ist schwer, denn diese beiden Giftschlangen stammen aus ein und demselben Nest. Der Große Wanderer lehrte oft, welcher Erfolg dem Glauben entstünde. Vergessen wir nicht, dass Christus infolge von Argwohn Wunder nicht vollziehen konnte, wofür es einige Hinweise gibt. Heute ersetzen die Gelehrten das Wort ‘Argwohn’ durch ‘Nichtanerkennung der Autorität.’ Es bleibt ohne Unterschied, welche Ausdrücke Verwendung finden, der Sinn ist derselbe. Der Bruch der Energieströme stört auch die mächtigste Sendung. Diese physikalische Erscheinung lässt sich beobachten, angefangen bei den alltäglichsten Gegebenheiten. Wenn Wir vor dem Zweifel warnen, so sprechen Wir von einem physikalischen Gesetz. Die Menschen können die stärkste Hilfe zurückweisen, da ihr freier Wille die für die Hilfe günstigen Umstände vernichten kann. Der Mensch gerät in Zorn und stößt die Hand zurück, die ihn vor dem Fall bewahren will. Der Lehrer muss vor dem Schaden des Zweifels warnen. Man kann daran erinnern, dass die Schüler an der Kraft des Lehrers zweifelten und unverzüglich einen Schlag erfuhren, der dann als Schlag des Schicksals aufgefasst wurde. Doch solch eine Definition ist nicht richtig. Welches Schicksal liegt denn darin, wenn der Mensch die heilsame Verbindung durchtrennt! Es muss der Wahrheit entsprechend gewertet werden, dass der Große Wanderer offen die Grundlagen des Glaubens als lebendiger Ursache des Fortschritts bestätigte. Der Lehrer war von erhabenem Wissen erfüllt und übergab es in einfachen Worten.

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