Urusvati weiß, dass die Zerstörer und die Schöpfer des Chaos hier auf der Erde leben. Die Vernichtung des Chaos findet hier statt, und nicht in den überirdischen Sphären. Die Anhäufung des Chaos erfolgt ebenfalls hier. Es sind nicht Dämonen, sondern die Menschen, die das Chaos eifrig vermehren und es bis zur absoluten Finsternis führen. Urusvati hat die Wahrnehmung dieser absoluten Finsternis erlebt. Die dabei auftretende Schwermut ist mit nichts zu vergleichen. Ein besonderer Fehler der Menschen besteht darin, dass sie das Offenbarte als unzugängliches, unfassbares Chaos ansehen. Ein Fehler liegt auch in der Darstellung der Sphäre in einem Kreis, da eine solche symbolische Form die Menschen glauben macht, man könne nicht in diese geoffenbarte Welt des Chaos eindringen. Die Ströme des Chaos streben danach, das Gleichgewicht zu stören, so wie die Strahlen des Lichts es wiederherstellen. Die Finsternis versucht, in Form von Strömen des Bösen Bestrebungen des Denkens zu behindern. Es ist notwendig, diesen Hinweis sehr realistisch zu verstehen. Die Gedankenströme können gewiss erschwert sein, und dann muss die Energie verzehnfacht werden. Doch solch eine zusätzliche Anwendung außerordentlicher Kraft setzt das Herz unter Druck. Gerade der Große Wanderer lehrte die Notwendigkeit des Gleichgewichts. Man könnte fragen, ob Er auf die Kosmogonie hingewiesen habe. Allein, Er bestätigte die Existenz einer Vielzahl von Welten und richtete das Denken auf das Höchste. Für das Volk war eine solche Bestätigung notwendig, da die Menschen in der Folgezeit die kleine Erde als einzige menschliche Wohnstätte ansahen. Auch heute versuchen viele noch, das Denken allein auf die Erde zu beschränken. So rief der Lehrer zur Anerkennung des großen Weltengebäudes auf. Die Erscheinung von Wesen der Feinstofflichen Welt bestätigte der Lehrer nicht nur einmal, besonders in Seinen letzten Unterweisungen.