Urusvati weiß, dass jede gute Handlung ein Teilchen des Chaos umwandelt, weshalb jedes gute Werk von Uns ein Verbrennen des Chaos genannt wird. Diese Metapher hat eine reale Grundlage. Im Impuls zum Guten, zum Licht, werden die besten Feuer entzündet, die das Chaos in neuem, gereinigten Aspekt zeigen. Die Menschen denken bisweilen, dass sich bei der Zusammenarbeit mit der Bruderschaft der Zorn der Finsternis über sie ergießen würde, was so nicht ganz richtig ist. Weitaus genauer muss man sagen, dass alles geschaffene Gute die Wut der Finsteren anzieht. Es werden sich aller Wahrscheinlichkeit nach Kleinmütige einfinden, die sagen, dass es daher nicht zu ihrem Wohlergehen beitrage, gut zu handeln. Groß ist die Zahl solcher Menschen, die sich vom Guten abgewandt haben. Sie haben ihr Herz vom Guten ferngehalten. Sie haben ihre Feuer gelöscht und sind in Dämmerung versunken. Doch die Phantome der Dämmerung sind sehr widerwärtig. Wer das Gute fürchtet, versinkt im Chaos. Der Große Wanderer lehrte, das Gute zu lieben. Seine Lehre ist vielfach entstellt worden. Sogar die einfachsten Worte der Lehre wurden nicht bewahrt, und die Menschen wandelten die Wahrheit für ihre Handelsgeschäfte um. Die Vertreibung der Händler aus dem Tempel wurde ein warnendes Symbol, doch auch der Tempel muss geistig aufgefasst werden. Das heißt, das Krämertum im Geiste der Menschen muss ausgetrieben werden. Niemand wird den Tausch der Lebensgüter verbieten wollen, doch mögen die Händler ihr Tun im Licht der Feuer des Herzens verrichten. So können sämtliche Lebensgrundlagen vom Licht des Guten erhellt werden. Ich höre böses Gelächter. Das Chaos erzittert und hofft, dass seine Diener nicht vor dem Gegner weichen. So zieht das Denken über das Gute auch den Krampf des Bösen herbei. Fürchten wir auch die entsetzlichste Grimasse des Bösen nicht, sondern verstärken wir nur unseren Vorrat des Guten.