Bruderschaft II, § 150

Urusvati weiß, dass der Große Wanderer das menschliche Bewusstsein auf das Höchste richtete. Er verstand, dass die Menschen noch nicht einmal eine mittelmäßige Vorstellung hatten. Und da der Mensch dazu neigt das Unbeschreibliche zu beschreiben, schlug Er vor sich lieber dem Höchsten zuzuwenden als es durch Vorstellungen zu erniedrigen. Man muss verstehen, wie der Große Wanderer das Volk lehrte im Herzen zu beten, sich an das Himmlische zu wenden, direkt an die himmlische Inspiration. Es ist unmöglich, die ganze Tiefe der Predigten des Großen Wanderers zu erfassen, da Er in den einfachsten Worten Hinweise auf alle Lebensgrundlagen gab. Gerade in der Einfachheit lag der hohe Wert Seiner Heldentat. Diese Einfachheit war nicht des Volkes wegen erdacht worden, sondern die Schönheit lag darin, dass das Höchste in den einfachsten Worten zum Ausdruck kam. Man muss unaufhörlich das Komplizierte zum Einfachen wandeln. Nur in der Einfachheit kommt das Gute zum Ausdruck – so handelte der Große Wanderer. Auch in der Feinstofflichen Welt ist Sein Einfluss groß; Er liebt es, in die niederen Schichten hinabzusteigen, auf dass das Prana Seiner Aura die finsteren Sphären reinige. Glaubt nicht, dass es Ihm, gerade Ihm leicht sein würde, dorthin hinabzusteigen. Umso mehr können Seine heilsamen Berührungen der Leidensgeschwüre als Beispiel dienen. Bei Uns ist es üblich, die niederen Sphären der Feinstofflichen Welt aufzusuchen. Die Offenbarung des Herzens vermag viele zu erretten.

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