Urusvati erinnert sich des großen Wanderers. In der arabischen Wüste war er einsam, doch fand Er im Zelt eines Scheiches Freunde und Helfer. Oft aber blieb Er allein. Man braucht nicht zu glauben, dass Seine Wanderschaft immer in reichen Karawanen verlief. Ebenso darf nicht vergessen werden, dass jeder den Bedingungen der grobstofflichen Welt unterworfen ist, wenn er sich in die irdische Hülle gekleidet hat. Dieser Umstand entschwindet dem Blick gewöhnlich, und es wird angenommen, dass Unsere Brüder sich unter irgendwelchen unnatürlichen Bedingungen befänden, wenn Sie in die Welt gehen. Natürlich bedeutet unter gesetzmäßigen Bedingungen. Jeder von Uns weiß das und wählt Seinen Weg bewusst. Es ist nicht unmöglich, dass der Wanderer auf seinem Weg auch Finstere antrifft. Glaubt nicht, dass das über die Begegnung des Großen Wanderers mit den Fürsten der Finsternis Gesagte Phantasie oder Symbol sei. Urusvati kann bestätigen, dass sie nicht nur einmal verschiedene finstere Wesen bis hin zu einem Hierophanten des Bösen gesehen hat. Worin könnte ein Unterschied zwischen solchen Angriffen und gewöhnlichen finsteren Begegnungen bestehen? Der Unterschied ist groß, dennoch fürchten Unsere Brüder solche Angriffe nicht und können daher dabei auch keinen Schaden erleiden. So sah der Große Wanderer nicht selten entsetzliche Antlitze, ohne aber in Furcht zu geraten. Viele werden nicht verstehen, weshalb es einem solchen hohen Geist nicht erspart blieb, unvollkommene, finstere Wesen sehen zu müssen. Doch die Kraft des Magneten zieht auch die Finsteren an. Sie träumen davon, auf irgendeine Weise doch noch Verwirrung stiften und Schaden bringen zu können. Schon der geringste Zweifel verhindert, dass man auf dem Wasser oder durch das Feuer gehen oder sich in die Luft erheben kann. Ich erinnere daran, dass der Große Wanderer erfolgreich auf dem Wasser zu gehen wie auch sich in die Luft zu erheben vermochte. Die Hauptbedingung bestand darin, dass es in Ihm nicht den geringsten Zweifel gab. Er ging unerschütterlich, da Er sich in seinem Herzen zur Heldentat entschlossen hatte. Die Heldentat war zwar schon vorbestimmt gewesen, doch musste Er sie mit ganzem Herzen, ohne Zweifel und ohne Bedauern annehmen. Solch unbeugsames Streben wurde von niemandem aus Seiner Umgebung, außer von Seiner Mutter, unterstützt. Doch Ihre Führung verwandelte dem Großen Wanderer alle schweren Leiden. Man muss sich dieser Züge des Großen Wanderers erinnern, um die Größe Seiner Heldentat tief empfinden zu können.