Bruderschaft II, § 137

Urusvati erinnert sich, mit welch freundlichem Schein ein Hierophant des Bösen auftreten kann. Gleichfalls lässt sich daran erinnern, dass die finsteren Wesen ständig versuchen, sich an die von Uns gesandten Lichtstrahlen zu hängen, ähnlich wie es beim Abfangen einer telegraphischen Mitteilung geschieht. So lassen sich viele Versuche der Finsteren beschreiben. Auch darf man den Anschein von Ausstrahlung nicht vergessen, mit dem sie sich zu umgeben vermögen. Einen anfänglichen Beobachter kann die Tatsache eines solch eher schwachen, schimmernden Scheines beirren, doch wenn man den strahlenden Glanz der Energie kennt, kann es keinen Zweifel mehr geben, umso mehr, als viele der Finsteren die Kraft eines strahlenden Glanzes nicht erreichen können. Außerdem können ihre Ausstrahlungen nicht jene Schwingung vermitteln, die den menschlichen Körper erbeben lassen könnte. Wir haben schon eine Reihe von Orten genannt, an denen sich die Finsteren versammeln. Wir werden sie nicht von neuem aufzählen, da es wenige gibt, denen es hilft. Wenn Wir Baltimore oder New York nennen würden, so wäre dies nicht die vollständige Adresse. Selbst die Nennung der Straße oder die Beschreibung des Hauses würden nicht dazu verhelfen, das finstere Nest zu finden. Es lässt sich erraten, dass sogar deren Versammlungshaus ein ganz alltägliches Aussehen hat. Keine Darstellungen Satans, sondern kirchliche Gegenstände wird man dort in Fülle finden. Nur wer mit dem Herzen erkennt, wird spüren, wo sich die verschlagenen Wesen aufhalten. Vergessen wir nicht ihre Findigkeit und ihren Eifer, da viele der besten Mitarbeiter vor ihnen dadurch weichen. So vermitteln die Finsteren Schmerz und beeinflussen das Leben, nur um durch Zersetzung Vorteile zu erzielen. Viele Unserer Energien müssen für den Widerstand gegen die finsteren Winkelzüge aufgewendet werden. Bei Uns gilt es als ein besonderer Sieg, wenn ein Eingeweihter des Bösen zurückweichen muss.

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