Bruderschaft II, § 124

Urusvati hat Unser Schutzgewebe gesehen. Wir verbreiten unsichtbare Ströme solchen lichttragenden Stoffes in der Umgebung. Dieser Stoff ist ein Hindernis für finstere Angriffe. Er beschützt Dokiud, wo sich Unsere Mitarbeiter vor der Übernahme einer neuen Aufgabe erholen. Man muss verstehen, dass Unsere Lichtstrahlen und Ströme besonders wohltuend sind, wenn sie bewusst aufgenommen werden. So kann man sagen, dass der Nutzen Unserer Einwirkungen sich hundertfach verstärkt, wenn sie im Herzen aufgenommen werden. Die Menschen klagen und schmachten, da sie die Realität Unserer Sendungen nicht anerkennen. Ständig kann man von Leiden und Einsamkeit hören, doch keine Unserer Botschaften wird angenommen und erweckt allenfalls ein unwürdiges Urteil. Sogar Unsere offenkundigsten Erscheinungen werden vergessen und auf alltägliche Weise erklärt. Doch jede Bestrebung zu Uns erzeugt bereits Keime des Guten, man muss es nur Uns überlassen, die besten Wege auszuwählen. Urusvati bemerkt sogar kurze Offenbarungen jenes schützenden Stoffes, doch viele richten ihre Aufmerksamkeit noch nicht einmal auf länger auftretende Zeichen. Wie soll man solchen Menschen Einzelheiten Unseres internen Lebens anvertrauen! Statt einer Erkenntnis werden sie nur Anlässe zu neuen Verneinungen finden. So müssen Unsere wahren Mitarbeiter wie Wir klar unterscheiden, was man mit Nutzen sagen kann und was nicht. Man wird nicht zur Lehre aufrufen, wenn das ungeöffnete Herz nicht zu erkennen vermag, worin ein Nutzen besteht und wo Schönheit vorhanden ist. Ein klares Verstehen der Lehre erfordert herzliche Offenheit. Möge man sich öfter zu Uns wenden und den Gedanken an Unsere Wohnstatt lieben lernen.

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